Cap Fréhel

Heute Morgen ist es neblig und die Boulangerie hat zu. Davor steht ein Baguette Automat, der ist mir dann doch irgendwie suspekt.

Lieber zum Supermarkt.

Nach dem Frühstück geht’s in die Bretagne zum Cap Fréhel. Dort gibt’s einen Camping­platz Munici­pal in den Dünen mit Strandzugang. Vielleicht ist das ein Ersatz für unseren Lieblingscampingplatz, der leider seit 07.09.2026 schon geschlossen hat.

Er ist nicht ganz so kuschelig, aber auch sehr schön. Und ich muss gleich erstmal an den Strand und natürlich in die Fluten.

Die Sanitär­anlagen sind sehr schlicht, aber sauber.

Es gibt sogar eine kleine Bar.

Viele Leute sind hier auf dem Platz völlig überfordert. Sie irren planlos rum, steigen aus, laufen hin und her, Paare motzen sich an. Es gibt halt keine festen Parzellen, man kann stehen wo man will – ich könnte da stundenlang zuschauen !!!

Zum Cap geht’s morgen. Heute ist faulenzen und was kochen angesagt.

Spaghetti Aglio Olio ala Cap Fréhel

Und dann nochmal an den Strand, es ist Ebbe und fast Niedrigwasser.

Bei einem Ehepaar hatte ich beim Muschel sammeln zugeschaut, bis mich der Mann ansprach und mir zeigte, welche Muscheln er sammelt. Die sind wohl sehr köstlich. Es war ein Mix aus Französisch und etwas Deutsch. Man muß sie 9 bis 10 Minuten bei voller Energie kochen mit ganz viel Knoblauch und Zwiebeln und einem Glas Weißwein. Dann musste ich auch welche sammeln, in meine Taschen stecken, und er und seine Frau wünschten mir einen Guten Appetit.

Im Internet habe ich dann nochmal alles nachgelesen, da ich mir nicht sicher war, ob ich alles richtig verstanden hatte.

Boah, waren die lecker. Das Fleisch war zwar kleiner, als bei denen im Restaurant, aber viel knackiger und köstlicher.

Nochmal eine Runde über den Camping­platz.

Der Platz ist riesig, irgendwie kann ich doch die Leute verstehen, die sich nicht entscheiden können.


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