Spreewald-Elbe 2019

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Freitag 24.05.2019, Berlin-Tegel

Endlich ist es so weit, 3 Wochen Urlaub!
Eigentlich wollten wir nach Polen, aber irgend­wie ist uns nicht danach. Wir wollen viel mit unse­ren neuen E-Bikes rum fahren, und das geht dort nicht so gut. Des­halb wol­len wir in Deutsch­land blei­ben.
Ich habe in Berlin Tegel gebucht, da dort viel los ist (Pokal-End­spiel, Auto­rennen auf der Avus usw.).
Der Stellplatz Weid­manns­luster Damm ist wie immer OK. Enttäuscht waren wir von der Fußgän­gerzone und der Markt­halle in Tegel, eine riesen Baustelle, nur durch einen schmalen über­dachten Bau­stel­len­tunnel zu durch­queren und die Ersatz-Markt­hal­le ist nur ein spär­liches Provi­sorium! Schade, also erst­mal zum Itali­ener 😀.

Samstag ging’s dann vormittags zum Shoppen und am Nach­mit­tag mit den E-Bikes ein­mal um den Tege­ler See.

Sonntag 26.05.2019, Lübbenau im Spreewald

Der Spreewald ist ab Donnerstag (Himmel­fahrt) ausge­bucht – also müssen 3 Tage in Lübbe­nau auf dem Camping­platz am Schloss­park reichen. Der CP ist idyl­lisch gel­egen, die Sani­tär­anla­gen futuris­tisch neu saniert, aber alles nicht ganz bil­lig (96,00 € für 3 Nächte – WLAN 2,00 €/1 Tag, 3,00 €/2 Tage) – macht nichts, muss auch mal sein.
Eine erste kleine Radtour in dem klei­nen Ort und zu dem an­gren­zenden Dorf Lehde vermit­telt uns einen ers­ten Ein­druck: der Spree­wald mit sei­nen Sümpfen und Auen­wäl­dern ist zum Radeln super geeig­net.

Am Montag geht’s mit den E-Bikes über den Gurken­rad­weg zur Slawen­burg nach Rad­dusch. Zum Mit­tag gab’s lecker Grütz­wurst in einer Schlach­terei.
Das hübsche kleine Café bei einem Kanu-Ver­leih neben dem CP darf nicht mehr öff­nen, der Be­trieb wurde unter­sagt. Die Betrei­ber und Eigen­tümer vermu­ten, dass der Graf und der CP-Betrei­ber dahin­ter stecken, um ihr Grund­stück zu erwer­ben. Alles andere drum herum gehört dem Schloss­herren schon.

Am Dienstag regnet es bis mit­tags. Am Nach­mit­tag geht’s zum Kauf­land, ins Dorf und in den klei­nen Hafen in Lüb­be­nau. Morgen wollen wir weiter Rich­tung Elbe. Eigent­lich sollte es nach Cos­wig zwischen Meißen und Dres­den gehen, da ist aber auch wegen Himmel­fahrt alles voll. In Mühl­berg/Elbe meinte der Betrei­ber des Camping­plat­zes an der Marina, dass er uns noch unter be­kommt.

Mittwoch 29.05.2019, Mühlberg an der Elbe

Weiter geht’s nach Mühl­berg/Elbe. Der CP an der Marina liegt an einem klei­nen See an der Elbe und hat zwei Ebenen, eine Zelt­weise direkt am Was­ser und einem oberen Bereich mit 2 Block­häu­sern mit Sani­tär­anla­gen und Küche, sowie über­dach­ten Sitz­grup­pen für Rad­wan­derer. Stehen kann man wo man will, alles völlig unkom­pli­ziert, auf der Zel­twiese braucht man ein langes Strom­kabel (39,00 € für 2 Nächte – kein WLAN).

Der Ort ist ziemlich tot – aber es gibt 3 Bäcker, einen gro­ßen Out­door-Laden (Sabine hat sich hier eine Fahr­rad­jacke gekauft) und Netto. Die Gast­stät­ten sind alle zu, nur neben dem CP gibt es noch eine.

Donnerstag (Himmelfahrt) geht’s mit den E-Bikes an der Elbe ent­lang zur Fähre nach Bel­gern. Überall wird am Fluss gezel­tet und gean­gelt. In eini­gen Orten wurden Party­zel­te mit Wurst und Bier für die Herren auf Tour aufge­stellt. Auch hin­term CP ist Par­ty, dane­ben ein Tref­fen von Range Roover Fahrern.
Für abends haben wir Spar­gel mit Kote­lett.

Freitag 31.05.2019, Torgau an der Elbe

Obwohl auf­grund des langen Him­mel­fahrt Wochen­endes viele Plät­ze voll sind, wollen wir auf gut Glück weiter, elbab­wärts. Und werden gleich im nächs­ten Ort fündig: am Stadt­rand von Tor­gau auf dem Camping­platz „Am großen Teich“. Ein schlich­ter, einfa­cher und un­kompli­zier­ter CP der Gemein­de, 21,00 € pro Nacht, kosten­loses gutes WLAN, und Kauf­land gleich um die Ecke.
Torgau ist eine hübsche Stadt mit Schloss und vie­len Renais­sance Bauten rund um den Markt­platz und an der Elbe, aber leider alles recht ver­ein­samt, wie leider mitt­ler­wei­le viele Städte im Osten.

Die Radtour am Samstag soll bis zum Radler­treff Dreb­ligar und zurück gehen, das wären gute 30 km gewesen. Beim Radler­treff ent­schie­den wir noch 4 km weiter zur Elb­fähre Pret­tin zu fahren, um dann am ande­ren Elb­ufer zurück zu fahren. Insge­samt waren das dann 46,2 km – grenz­wer­tig, ins­beson­dere weil die Strecke und die Land­schaft ziem­lich lang­wei­lig waren – und dazu die heiße schwüle Luft! Zur Beloh­nung gab’s aber auf dem Markt­platz in Tor­gau Carpac­cio, einen Bacon-Bur­ger, Cola und Hefe­weizen – lecker und preis­wert.

Sonntag 02.06.2019, Coswig (Anhalt) an der Elbe

Es geht weiter nach Coswig in Sach­sen-An­halt. Der Stellplatz Marina Coswig liegt sehr hübsch direkt an der Elbe und am Ort. Wir bekom­men einen Platz mit Blick aufs Wasser, 16,00 €/Nacht, Strom 0,60 €/kWh, Dusche 1,00 € – WLAN für ein Gerät inklusive.
Die Stadt ist klein,nett, hat sogar ein Schloss, aber total tot.
Das Restau­rant des Stell­plat­zes ist kusche­lig, die Pizzen sind welt­klasse, mit­tags gab’s eine Spinaci und abends eine Salami, lecker, und auch Sabines Schnit­zel war gut.
Am späten Nach­mit­tag ent­schie­den wir uns umzu­ziehen: es sind 29° und wir brutzeln in der Sonne. Morgen soll es noch wärmer werden, ein Stück­chen weiter stehen wir unter Bäumen, sehr ange­nehm und auch mit Blick aufs Wasser.

Montag: es sind über 30° im Schatten! Zum Glück sind wir umge­zogen! Für eine Rad­tour ist es zu warm. Also fau­len­zen im Schatten und natür­lich eine lecker Pizza mit Lachs 😀

Dienstag 04.06.2019, Schönebeck an der Elbe

Weiter geht’s elbabwärts. Der Ort liegt kurz vor Magde­burg. Von dem kleinen Camping­platz (12 Stell­plätze) mit einer Mini-Ranch und Alpakas sind wir ent­täuscht: es ist hier doch zu einsam und müllig! Die Lage ist aber ein­malig, dich­ter am Elb­ufer geht’s nicht 👍. Also checken wir für eine Nacht ein – 19,00 € sind okay.
Der Ort ist hübsch, aber auch ver­ein­sahmt und tot, schade! Ich hätte nicht gedacht, dass das Aus­ster­ben der Ost­deut­schen Städte schon soweit Rich­tung Westen voran geschrit­ten ist!!!

Mittwoch 05.06.2019, Magdeburg an der Elbe

Schlecht geschlafen: Wir standen zu schief, ob­wohl wir uns den gera­des­ten Platz aus­ge­sucht hatten. Die Eisen­bahn in der Nähe war zu hören und um 07:00 Uhr wurde auf dem Schrott­platz am Hafen Schrott umge­schüt­tet! Gut, dass es weiter geht!
Der SP am Yachthafen in Magde­burg hat einen schönen Blick auf den Magde­burger Win­ter­hafen und liegt sehr zen­tral. Wir fau­len­zen erst ein­mal am Womo, es sind 33° im Schat­ten und zu warm zum Bewegen.

Ab 16:00 Uhr hat der Biergarten neben dem SP auf: Schatten, eis­kal­tes Hefe-Weizen und Klei­nig­kei­ten vom Grill!

Donnerstag: Die Temperaturen sind wieder angenehmer. Morgens leichtes Gewit­ter, nach­mit­tags in die City.

Freitag 07.06.2019, Bertingen an der Elbe

Jetzt geht’s weiter in die Einöde. Für die Pfingst­tage haben wir ge­bucht: auf dem Camping­platz Bertingen mit India­ner Tipi Dorf. Wir stehen direkt am Sil­ber­see!

Abends ging’s ins Res­tau­rant zum India­ner: Teres Major vom Bison mit Zwie­beln und Knob­lauch­brot sowie Steak aus dem Roast­beef mit typisch aroma­ti­schem Fett­rand, total lecker!

Gegen 01:30 Uhr fing es an zu stürmen und zu Gewit­tern – also raus und Mar­kise rein!
Samstag faulenzen, kleine Fahr­rad­tour und Curry­wurst. Abends im Res­tau­rant zum Indianer einen doppel­ten Chili-Chees­bur­ger und Gulasch­suppe.

Pfingstsonntag ist abhängen in der Sonne am Teich angesagt!
Und abends ins Indianerrestaurant.

Pfingstmontag 10.06.2019, Küh­lungs­born an der Ost­see

Ursprünglich sollte es Heute nach Tan­ger­münde weiter gehen, aber wir ent­schieden uns Strecke zu machen und fahren Rich­tung Ost­see. Eigent­lich ist der Cam­ping­platz in Kühlungs­born jetzt viel zu teuer, da hier Hoch­sai­son ist. Egal, macht nichts, wir geben uns das. Nach dem Abrö­tern geht’s ins Fisch-Huus, Back­fisch und Pen­ne mit Lachs. Am Strand weht eine frische Brise, also zum Womo und in der Sonne ab­hän­gen.

Aus dem für die Nacht angekündigten schweren Gewitter wurden drei Regen­tropfen! Diens­tag ist es bewölkt und wir erkun­den mit den Rädern rechts und links von Küh­lungs­born die Gegend und tin­geln durch die City. Mittag gab’s in der Pizze­ria Rossini im west­li­chen Stadt­teil, ging so, 4+.

Mittwoch 12.06.2019: es geht nach Hause.

Wir fahren über den Priwall, wollen uns dort den neuen Stell­platz am Yacht­hafen an­sehen, und danach den in Trave­münde. Der Bereich um den Platz auf dem Priwall ist eine riesige Bau­stelle. Dort ent­ste­hen mehre­re gigan­tische Be­ton­klöt­ze – gruse­lig, nichts wie weg hier. Schade, der Priwall hatte mal mit seinem Passat­hafen, dem brei­ten Strand und viel Natur viel mari­timen Flair zu bieten – das wird jetzt alles ein­be­to­niert!
Der neue Stellplatz in Tra­ve­münde in der Tra­ve­mün­der Land­straße ist völlig miß­raten: Es ist ein trister Park­platz mit Beton­git­ter­stei­nen. Alle Stell­plät­ze sind so schief ange­ord­net, dass man dies nicht durch Keile aus­glei­chen kann – wie kann man sowas planen und bauen!?


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