Gardasee 2008

womowupp > Touren > Gardasee 2008
gardasee 2008

Donnerstag 20.03.2008

Abfahrt 09:30 Uhr, Wetter ganz ok, abgesehen von leichtem Schneeregen zwischen­durch, je näher wir Bayern kommen umso besser wird’s. Sind gut durchge­kommen, erreichen um 14:30 Uhr den Stell­platz in Kitzingen am Main. Hier mehr Wolken, später Regen. Laut Wetter­bericht soll es noch heftig schneien, schauen wir mal. Als ich Kaffee kochen will, streikt die Wasser­pumpe. Axel repariert sie notdürftig, bin mal gespannt, wie lange das hält. Nach dem Kaffee in die City und für Abend­essen einge­kauft und lecker Eierzopf fürs Frühstück, da hier in Bayern die Bäcker über Karfrei­tag und Ostern zu haben. Der Platz ist schön mit Blick auf den Main. Hinter uns auf dem großen Parkplatz ist ein Jahrmarkt aufgebaut. Der startet aber erst Samstag, so haben wir heute Nacht noch Ruhe.

Karfreitag 21.03.2008

Gegen 09:30 Uhr los Richtung Süden. Der leichte Regen wird heftiger und geht langsam in Schnee über, so’n Sch…! Am liebsten würde ich irgendwo abbiegen und stehen­bleiben. Aber Axel sagt, lass uns weiter. Also tapfer sein und weiter. Kurz vor Öster­reich hört es auf und sogar die Sonne kommt manchmal durch. Gut über den Brenner gekommen, sind um 15:00 Uhr in Italien und kommen weiterhin gut durch. Um 17:30 Uhr sind wir in Lazise und haben noch einen Platz ergattert. Rein sind wir gekommen, raus wird ein Problem. Egal, dann müssen wir wohl hier bleiben. Erstmal Kaffee und dann ankommen. Wetter im Gegensatz zu Deutsch­land mild, halt Frühling, Sonne, etwas bewölkt, sehr angenehm. Dann in den Ort, bummeln, alles noch da. Etwas Salami und Schinken, sowie Panne fürs Abendbrot eingekauft. Dann den ersten Italie­nischen Cappuc­cino am Hafen, herrlich, draußen sitzen. Die Straßenlaternen verströmen ihr sanftes gelbes Licht, tauchen alles in eine Weichheit, die es nur hier gibt. Welch ein Gegensatz zu dem grellen Licht an den Prome­naden in Deutsch­land. Zurück zum Womo und lesen.

Ostersamstag 22.03.2008

Das laute Gezwitscher der Vögel weckt mich um 06:00 Uhr. Dreh mich noch mehrmals, kann aber nicht mehr schlafen. Steh auf und koch schon mal Kaffee. Mach die Womo-Tür auf, der Himmel ist strah­lend blau, die Sonne hat unseren Platz noch nicht erreicht und es ist recht frisch. Egal, warm anziehen und Kaffee draußen. Langsam wird auf Axel unruhig, steht auf und holt Paninis. Später als die Sonne rum schaut, neuen Kaffee gekocht, draußen sitzen, Sonne genießen!
Unsere netten Nachbarn aus Bad Tölz wollen heute weiter, müssen wohl unser Womo kurz bewegen, damit sie raus können. Haben auch gleich den Platz gewechselt, so kommen wir leichter raus und haben morgens eher Sonne. Lange draußen gesessen und die Sonne genossen. Später in den Ort, einkaufen fürs Abendessen, Spaghetti mit Knoblauch, lecker. Dann abends lange lesen.

Ostersonntag 23.03.2008

Frohe Ostern, es regnet leider und ist frisch. Egal, erstmal lange frühstücken und lesen. Später in den Ort, Zeitung holen, Cappuc­cino trinken. Es regnet weiterhin und ist frisch. Morgen soll es besser werden, wir wollen weiter Richtung Sirmione.

Ostermontag 24.03.2008

Auch hier ist Oster­montag ein Feiertag und anscheinend sind alle unterwegs, es ist dem entsprechend voll auf den Straßen. Kurz tanken und weiter. Ich entdecke Wasser im Womo, der Deckel vom Wasser­tank ist auf. War wohl nach der Reparatur der Pumpe nicht ganz zu, Glück gehabt. Wetter frisch aber sonnig. Der Stellplatz in Sirmione ist gut besucht, bekommen aber noch einen schönen Platz. Abrötern, Kaffee, in der Sonne sitzen und genießen.

Später bewölkt es leicht, machen uns aber trotzdem mit den Rädern auf zur City und zur Burg. Unterwegs auf den 4 km wird der Regen heftiger und der Wind auch. Schieben die Räder teilweise von Baum zu Baum. Irre, wie viele Menschen unterwegs sind. Als wir an der Burg sind und die Räder abge­stellt haben, wird es etwas freund­licher. Aber nur kurz, suchen Schutz unter einer Markise einer Bar, wollen dort einen Cappuc­cino zu uns nehmen. Das klappt leider nicht, ich bekommen keinen, werde von zwei Frauen, die an der Bar sitzen, unter­stützt. Kellner meint es gäbe keinen, obwohl hinter ihm die Espresso­maschine blinkt. Dann eben nicht, es muss wohl auch Essen bestellt werden, der hat wohl den Schuss nicht gehört! Der Regen geht jetzt in Schnee über, alles staunt. Unter dem Überdach einer Eisdiele bekommen wir Kaffee und Tiramisu. Nach dem 2. Kaffee geht’s weiter und langsam zurück zum Platz, Trocken! Später gekocht, Spiegel­eier mit Salami und Käse. Dann toller Sonnen­untergang, morgen wird’s schön!

Dienstag 25.03.2008

Nach Peschiera del Garda ist es nicht weit. Wollen erst zum Camping­platz in der City, der liegt aber nicht am Wasser. Also doch Camping Cappuc­cino, dort waren wir vor Jahren mal, liegt etwas erhöht oberhalb der Küste mit einem tollen Blick über den See. Nach dem Abrötern und dem Kaffee in der Sonne sitzen. Es ist so warm, dass Axel sein T-Shirt auszieht, das soll schon war heißen.

Sind lange faul, bevor es mit Rad in den Ort geht. Es gibt nach wie vor nicht so wahnsinnig viel hier. Was wir nicht finden ist ein Alimentari, also auf dem Platz einkaufen. Außerdem wollen wir abends in die Pizzeria neben dem Platz, ob es wohl besser ist, als beim letzten Mal?
Nein, leider nicht, Axels Pizza 4, mein Fleisch auch. Egal, trotzdem ist es dort nett. Morgen geht’s nach Verona, das haben wir bisher noch nie geschafft.

Mittwoch 26.03.2008

Haben draußen in der Sonne gefrüh­stückt, herrlich. Katrin und Diggen haben Bilder geschickt, da hat es geschneit, man glaubt es kaum und wir sitzen in der Sonne!
Dann gings ab nach Verona, sind nur knappe 30 km. Dort noch geradeso einen Park­platz bekommen, von dort 10 Minuten zu Fuß in die Altstadt.

Verona ist fast komplett von einer alten Festungsmauer umgeben, schon schön, hat leichte Ähnlich­keit mit Lucca. Sind in der Arena gewesen, bis ganz oben geklettert, schon toll sich hier eine Oper anzu­sehen. Dann durch die Gassen geschlen­dert.

Als wir das Haus von Julia nicht finden, kaufe ich einen Stadtführer, jetzt klappts. Schon schön, überall an den Wänden haben sich Verliebte verewigt. Das soll bald nicht mehr gehen. Die Wände sollen in ihren originalen Zustand zurück versetzt werden, irgendwie auch schade.

Nach geraumer Zeit wird Axel unruhig, will langsam zum Womo zurück, hat Angst, dass es geklaut oder aufge­brochen wird. Ok also zurück, schade, ich hätte gerne noch länger in Verona zugebracht. Den Weg zurück wird er immer schneller und redet kaum. Gott sei Dank, Womo ist unbeschadet an seinem Platz.
Zurück zum See nach Bardolino. Unterwegs versuchten wir im Super­markt einzu­kaufen, über Mittag zu, dann halt in Bardolino. Als wir durch Lazise fahren, ist dort Markt, na Klasse. Aber der Womo-Führer sagt, dass hier am Donnerstag Markt ist. Da haben wir doch richtig Glück. Fahren zum ange­dachten Camping Continental, der ist aber zu weit weg. Also umdrehen und finden am Ortsein­gang noch einen, Camping Europa. Netter Platz mit Zugang zum See, dort beginnt auch die Promenade. Schönen Platz ausgesucht, abrötern, Kaffee, in der Sonne sitzen und Womo-Tagebuch schreiben. Dieser Platz hat sogar einen kleinen Laden und eine Pizzeria, toll. Und gegenüber auf der anderen Straßen­seite ist ein Super­markt. Nach Bummel im Ort und Einkauf im Supermarkt, gibt’s einen Cappuc­cino auf dem Platz. Leider hat es sich bewölkt. Als wir da so sitzen, riecht es gut und wir bekommen Hunger. Also bestellen wir Pizza, war eine gute 3 mit Tendenz zur 3+. Später fängt es an zu regnen, egal, morgen ist Markt.

Donnerstag 27.03.2008

Nach dem Frühstück wird das Wetter etwas besser, also los auf den Markt. Beute gemacht, für Max und Mia 2 kleine Schatztruhen, nun müssen wir nur noch schöne Steine sammeln. Und eine kleine Reibe für Parmesan gekauft, wurde gleich mittags für die Spaghetti eingeweiht. Draußen gegessen.
Dann mit dem Fahrrad in beide Rich­tungen vom Platz aus die Gegend erkundet. Schon beim Besuch des Marktes, der sich über die gesamte Prome­nade hinzog, hatten wir am anderen Ende des Ortes einen weiteren Camping­platz gesehen. Den sahen wir uns genauer an, und siehe da, es ist der Munici­pale Camping San Nicole, den es eigentlich nicht mehr geben sollte. Vor 2 Jahren standen wir dort und es hieß, es solle hier eine Hotelan­lage gebaut werden. Wird es auch, aber oberhalb des Geländes. Das ist doch Klasse, dass es den noch gibt, schön dicht am Ort.
Nach Rückkehr in den Supermarkt. Crossinis, Öl, Balsamico, Kekse, Nudeln, Gewürze, Mitbring­sel für jeden. Nur noch keine Salami, hol ich Fr oder Sa, ist mir hier zu teuer. Auf dem Platz noch einen Cappuc­cino, morgen geht’s weiter. Letzte Etappe, bevor es dann nach dem Wochen­ende Richtung Deutsch­land geht.

Freitag 28.03.2008

Sind nach Riva del Garda gefahren – leider, wie sich später im Nach­herein heraus­stellte. Dort wars kalt und bedeckt, mittags zieht immer ein besonderer Wind auf, im Sommer angenehm, aber jetzt eher nicht. Haben das Womo als Wind­schutz gedreht, dann gings. Auch das durch die Berge hier die Sonne schon um 16:30 Uhr verschwindet, hatten wir ausgeblendet. Sind kurz durch Riva gebum­melt und haben für abends einge­kauft. Und auch Paninis gibt’s erst ab 08:15 Uhr. Da war der Entschluss klar, morgen zurück nach Bardolino, so muss man nicht frieren.

Samstag 29.03.2008

Haben die Brötchen vom Vortag gegessen, hatten keine Lust zu warten. Wollen los in die Sonne. Sind um 10:00 Uhr wieder in Bardolino auf dem Camping Europa. Abrötern, Kaffee und in der Sonne aufwärmen, sehr schön. Clodi noch schnell eine Geburts­tags-SMS geschickt. Das einzige was mich richtig ärgert ist, dass meine Erkältung so anhänglich ist, doof.
Zum Mittag gabs Kalbs­schnitzel mit Pommes und Axel Melanzane in der Pizzeria auf dem Platz, lecker. Dann faul in der Sonne sitzen. Nach der Mittags­pause im Supermarkt gegenüber Wurst und das leckere Wasser gekauft. Dann in den Ort, bummeln, Eis, Cappuc­cino und Tiramisu. Doch keine Tasche gekauft, konnte mich nicht entscheiden. Dann am Womo den letzten Abend hier genießen. Nach Abendbrot lesen, Axel Radio hören, hat nichts mehr zu lesen, arme Wurst. Schon mal Uhren und Handys umstellen, ab morgen ist Sommerzeit. Mal sehen wie weit wir morgen kommen, übermorgen ist dann Berlin geplant, freuen uns.

Sonntag 30.03.2008

Woran erkennt man, dass man auf einer Italieni­schen Autobahn ist? Na, die Leitplanken sind verrostet!
Nach dem Frühstück los, Achtung Sommer­zeit, um 10:00 Uhr. Bei herrlichem Frühlings­wetter geht’s durchs Gebirge Richtung Brennario, so lässt es sich Reisen. Ankunft in Riedenburg gegen 16:00 Uhr. netter kleiner Ort. Stell- und Park­platz fast voll, der Ort auch. In der Altstadt ist ein kleiner Markt. Abrötern und Kaffee, stehen am Main-Donau-Kanal. Leider verschwindet die Sonne recht früh hinter den Bergen. Der Ort liegt idyllisch im Altmühl­tal. Als die Sonne weg ist geht’s zum Rundgang in den Ort. Einen Bäcker entdeckt, der ab 05:30 Uhr auf hat, das ist super. Dann ins Restau­rant Gasthof zur Post, lecker Sauer­braten mit Knödel für Axel, Röst­zwiebel­braten und Bratkar­toffeln für mich, sehr deftig und eine gute 3. Am Womo dann lesen. Morgen weiter nach Naumburg, das sind 317 km. Von da sind’s nach Berlin dann nur noch 210 km.

Montag 31.03.2008

Sind gegen 13:00 Uhr in Naumburg. Erst zum Womo-Händler, na ja, nicht so doll. Dann zum Stellplatz, großer Park­platz mit einer Ecke für 10 Womos. Aber irgendwie nicht so toll, halt tiefstes Thüringen. Entschlie­ßen uns weiter nach Berlin-Tegel zu fahren, das schaffen wir auch noch. Kommen gut durch, keine Staus, sind um 15:30 Uhr in Tegel. Herrlich wieder hier zu sein. Es wurde ein neues Wasch­haus gebaut. Luxus der natürlich etwas kostet. Mit Dusch­marken kostet der Spaß jetzt 21,- €, ganz schön happig. Der Platz ist ansonsten aber schön, Tegel gleich dicht dabei, U + S-Bahn und natürlich die Markthalle. Da geht’s nachher auch hin, um Essen zu besorgen, Wurst, Käse, lecker Brat­wurst und Spitzkohl. Hat alles sehr gemundet. Haben natürlich auch Bücher gekauft, endlich wieder was schönes zum Lesen.

Dienstag 01.04.2008

Lange gefrühstückt, gelesen und in der Sonne gesessen. Am Nach­mittag hier in Tegel das Einkaufs­zentrum besichtigt. Schon klasse, aber etwas für schlechtes Wetter. Dann zum Camping­händler, haben uns endlich für einen Grill entschieden. Dafür haben wir auch gleich in der Markt­halle eingekauft, Fleisch, lecker Pasten vom Türken und Baguette. Dann einen Kaffee in der Sonne, da entdecke ich ein Schild: neuer Taschen­laden. Nichts wie hin. Ob man’s glaubt oder nicht, alles Taschen, wie ich sie in Bardolino im Taschen­laden gesehen habe. Also doch noch eine gekauft! Abends den neuen Grill auspro­biert, geht gut. Morgen geht’s nach Hause, freu mich schon!

Datenschutz

Facebook

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.