Usedom 2006

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Mittwoch 03.05.2006 – Abfahrt 08:45 Uhr

Sind gut durchgekommen, aufgrund der Ostsee­autobahn ist es ein Katzen­sprung bis Wolgast. Waren um 11:30 Uhr da, kleine Pause mit Käffchen auf dem Markt­platz. In einem neuen New Yorker Geschäft ein paar T-Shirts gekauft, waren alle runter gesetzt.

Dann über dei Klappbrücke, die Usedom mit dem Festland verbindet. Als erstes Ziel haben wir uns Zinnowitz ausgesucht. Schöner Camping­platz im Dünenwald, „Pommernland“. Duschen usw. sehr gut. Durch den Wald gelangt man an den Strand, von dort kommt man auf einem Küsten-Radweg auch in den Ort. Schöner kleiner Badeort mit vielen Geschäften, Cafés, Kneipen und Restau­rants.
Erstmal zum herrlichen Sandstrand, sonnen und rumlaufen. Zurück zum Womo, Kaffee und lesen. Später mit Rad in den Ort, bummeln und Apfel­strudel mit Eis und Sahne. Einkaufen, zurück zum Platz und Abendessen. Nach einem Verdauungs­spaziergang lesen und den nächsten Tag planen.

Donnerstag 04.05.2006

Mit dem Fahrrad gings nach Trassenheide, ein kleiner Ort mit einer Schmetter­lingsfarm. Brauchten etwas länger um sie zu finden, schlecht ausgeschildert. Eintritt 7,50 €, etwas happig, na ja. Drinnen wie in einer Sauna, aber schön anzusehen die vielen bunten Schmetter­linge. In einem Schaukasten schrecklich große Kakerlaken, uah! In Zinnowitz eine Strand­muschel gekauft und ab an den Strand in die Sonne. Windgeschütz gut auszuhalten. Nachmittags nochmal in den Ort, fürs Abendessen einkaufen. Es gibt geröstetes Brot mit Öl und Knoblauch, lecker.

Freitag 05.05.2006

Nach dem Frühstück alles verstauen und weiter nach Peenemünde zum Museum Historisch Technisches Informations­zentrum. Hier wurde im 2. Weltkrieg die V2-Rakete gebaut und erprobt. Ganz schön groß die Anlage. In den Räumen war es gruselig. Hier mussten KZ-Gefangene arbeiten und sterben, für so eine verrückte Sache.

Dann gings zurück über Zinnowitz Richtung Ahlbeck. Haben uns auf dem Weg Stell- und Camping­plätze angesehen, in Zempin, dann Koserow, Stubben­felde, Ückeritz und Bansin. In Heringsdorf haben wir per Zufall einen Womo-Stellplatz entdeckt, der zwar im Führer steht, aber unter Bansin. Liegt direkt im Ort auf einem kleinen Hügel hinter der Kirche. Ganz ok, ruhig und kurzer Weg in den Ort. Das Seebad ist vom Strand aus gesehen nicht besonders schön. Viele Bausünden, die Seebrücke mit kleinen Geschäften und Cafés zugebaut, alles zu modern für die Gegend. Dahinter gibt es dann aber doch noch alte Häuser und Villen, schön anzusehen. Am Abend im Kaiser-Pavillon gegessen, war nur eine 4. Morgen geht’s weiter nach Ahlbeck, bin auf die alte berühmte Seebrücke gespannt.

Samstag 06.05.2006

Es ist nur ein Katzensprung nach Ahlbeck. Nach kurzem Suchen den Stell­platz gefunden, schön ist was anderes. Direkt an einer Bahnlinie auf einem privaten Hinterhof, aber zentral gelegen. Na gut, für eine Nacht, Duschen und WC sauber. Ahlbeck ist wesen­tlich schöner und angenehmer. Hier gibt es an der Prome­nade viele schöne alte Häuser im Stil der Bäderarchi­tektur, die liebe­voll restau­riert sind oder werden.

Ankommen, Kaffe und faulenzen. Erstmal bei Sky hinterm Bahnhof einkaufen und alles im Womo verstauen. Dann auf die Räder geschwungen und den Ort erkundet. Auf der schönen alten See­brücke einen Kaffee, windge­schützt in der Sonne. Dann Geschäfte schauen, na ja, überwiegend für ältere Menschen. Weiter an der Prome­nade entlang Richtung Polnische Grenze. Wollten wir eigentlich erst morgen, aber keine große Entfernung. Ich finde den Polen­markt schon etwas gruselig, lauter Klamotten, Brillen, Taschen, Schmuck, Schuhe, alles billig nachgemacht und nicht schön. Haben Zigaretten gekauft, 13,- € die Stange und sind wieder los. Am Strand noch einen Kaffee und dann in die andere Richtung bis nach Heringsdorf. Zurück am Womo lesen, der Platz ist wirklich nicht schön. Morgen auf jeden Fall weiter auf einen netten Camping­platz am Wasser. Abends lecker gekocht und viel gelesen. Leider habe ich alle Bücher durch und brauche unbedingt neues.

Sonntag 07.05.2006

Sonne, aber am Wasser windig. Nach dem Frühstück verlassen wir gleich den unge­pflegten Platz, fahren etwas umher, Bücher gekauft und schauen uns andere Plätze an. Einige am See, Sellin z. B. schön, aber sehr einsam gelegen. Etwas für Leute, die es absolut ruhig haben wollen. Andere Plätze sind sehr klein, z. B. Ückeritz. Schließlich sind wir nach Zempin. Sehr schöner Campingplatz, direkt hinter, teilweise in der Düne. Geschütztes Fleckchen gefunden, hier kann man es aushalten. In der Sonne sitzen, das Auto als Wind­schutz im Rücken. Sanitär­anlagen gut, endlich eine Dusche mit Handbrause. Haben viel gelesen, Kaffee geschlabbert und uns am Strand durchpusten lassen. Abends auf dem Platz gegessen, war eine 3, gut bürgerlich mit richtigen Bratkartoffeln.

Montag 08.05.2006

Weiterhin windig, aber Sonne. Zempin gibt nicht viel her, außer einem kleinen Hafen am Achter­wasser.

Fahren mit dem Fahrrad bis Zinnowitz und kaufen fürs Abendessen ein. Nachmittags an den Strand, mit Muschel geht’s, trotzdem aber kühl. Beschließen morgen nach Berlin zu fahren.

Dienstag 09.05.2006

Gut durchgekommen, 2 1/2 Std. bis Berlin-Tegel. Der Stellplatz ist sehr schön und zentral, er liegt auf dem Gelände einer ehemaligen Baumschule. Abrötern und Kaffee, dann nach Alt-Tegel rein, 5 Minuten mit dem Rad. Damit hatte ich nicht gerechnet. Hier gibt es eine richtig große Fußgänger­zone mit vielen kleinen Läden, Karstadt, C&A, Cafés und Restaurants. Am Ende landen wir bei einem Italiener, das Essen war eine recht gute 3+, der Service auch gut. Dann fürs Abend­essen in einer Markt­halle eingekauft. Dort gibt es alles, und frisch. Abends lange Draußen gesessen, tagsüber hatten wir bestimmt 28°, Super.

Mittwoch 10.05.2006

Nach dem Frühstück mit der U Bahn nach Kreuzberg, Gaskartuschen gekauft und einen Kaffee in der Roten Harfe. Dann mit dem Bus zum Pots­damer Platz, shoppen. Haben für uns bei H&M eingekauft, nur Schuhe haben wir nicht gefunden. Axel hat sein ganzes Taschen­geld für ein Navi ausgegeben, ist ok, brauchen wir auch im nächsten Womo. Dann im Sony-Center noch einen Kaffee und mit der U Bahn zurück. In Tegel nochmal in die Markhalle und Lecker­eien eingekauft. Abends Essen beim Italiener. War diesmal eine gute 2. Mixplatte, Carpac­cio und Vitello tonnato, dann gebackene Calamaris mit Spinat und Kartoffel­spalten, lecker.

Axel schlägt vor, zum Wochenende nach Hause zu fahren, um dann mit Max noch ein paar Tage nach Fehmarn zu fahren. Geniale Idee. Simse das Maren, auch sie findet das toll, und Max erst, wir sollen ihn gleich abholen. Ich könnte ihn knutschen. Der Plan: Samstag­abend bei Maren grillen, Sonntag mit Max weiter. Super, hoffent­lich hält das Wetter. Aber egal, wir haben ja das Vorzelt dabei.

Donnerstag 11.05.2006

Rechtzeitig los, Wetter super. Navi Lisa hat ausgerechnet, dass wir 1,5 Std. fahren müssen und sie hatte recht. Schon witzig das Gerät, eine Frauen­stimme die sagt wo es langgeht! In Waren an der Müritz erstmal den Stell­platz am Blumen­laden angesteuert, ganz schön, vor allem nahe der Altstadt und dem Hafen. Sind dann nochmal zum Camping­platz, sehr ruhig am Wasser, aber zu weit draußen ca. 4 km. Am Blumen­laden gefiel es uns besser, hat auch Duschen und WC und sehr sauber und nett. Der Platz ist gut besucht, auch 2 riesige Flagg­schiffe mit ausfahrbaren Seiten­wänden. Schrecklich, und nur je 2 Personen an Bord. Egal, jeder wie er mag und braucht. Nach etwas Ruhe zum Hafen und lecker Fisch gegessen, war eine 2. Dann bummeln und die Altstadt erkunden, viele kleine und große Cafés, Restaurants und Läden. Waren in 4 Schuhge­schäften, entweder nichts oder zu teuer. Beim Italiener Cappuc­cino getrunken und zurück. Abends nochmal auf ein Fisch­brötchen rein, war lecker. Noch am Hafen gesessen und Schiffe beobachtet. Dann zum Womo, lesen.

Freitag 12.05.2006

Nach dem Frühstück zum Wochen­markt, sehr klein, aber witzig. Dann am Hafen einen Kaffee. Überlegen was wir noch machen wollen, Fahrradtour ans Binnen­wasser oder so. So richtig Lust haben wir darauf nicht. Beschließen schließlich, heute schon weiter zu fahren. Bevor wir hier abhängen, können wir lieber noch irgendwo einen Zwischen­stopp einlegen. Entschließen uns für Boltenhagen. Schöner Platz, kurzer Weg mit Rad zum Strand und in den Ort. Sind um 11:00 Uhr los und gegen 13:40 in Bolten­hagen, war ein Klacks für unsere Lisa. Erschreck mich manchmal noch, wenn sie losplaudert. Auf dem Platz schon ordent­lich was los, abrötern, Kaffee kochen und in der Sonne sitzen. Später mit dem Rad in die „City“ und eine Kleinigkeit gegessen, ging so. Dann noch Bummeln, einkaufen und Kaffee und Torte essen. Nach Strand, kein Wind sehr angenehm, zurück zum Womo und in der Sonne lesen, schreiben, Axel spielt am Navi rum und lädt Bilder herunter. Später wollen wir zum Essen nochmal in den Ort. Und morgen dann recht­zeitig gen Heimat.

Samstag 13.05.2006

Gegen 11:00 Uhr nach Hause, 2 Maschinen Wäsche gemacht, Womo umgepackt und mit Diggen und Katrin zu Maren nach Gömnitz. Max ist schon ganz aufgeregt. Am Abend seine Sachen einge­laden und ihn gleich mitge­nommen, dann brauchen wir ihn Sonntag nicht erst holen.

Sonntag 14.05.2006

Gut geschlafen, schön gefrühstückt und los Richtung Wulfener Hals. Wetter gut. Fehmarn empfängt uns mit Sonne und mäßigem Wind. Schönen Platz ausge­sucht und Vorzelt aufgebaut. Dann den Spiel­platz erkunden, ist dicht dabei und bietet viel. Max weiß gar nicht, was er zuerst machen soll.

Dann mit Eimer und Schaufel zum Strand. Wollen später, wenn der Laden wieder auf hat, noch einen Käscher holen. Es ist herrlich am Strand, so viele Steine und Muscheln. Später zum Platz, umziehen und zum Essen. Max Fisch­stäbchen mit Pommes, wir Spargel, war lecker. Zurück am Womo fertig machen fürs Bett. Mit Max ins Waschhaus und Zähne putzen, unterwegs viele Kaninchen. Das findet er klasse. Im Womo noch eine Geschichte und schlafen. Ging super gut, Stand und Spielplatz machen müde.

Montag 15.05.2006

Max mit Laufrad und Opa waren Brötchen holen. Nach dem Spiel­platz wieder Strand und dann ins Bistro, aber leider Ruhetag. So’n Mist! Also mit Womo nach Burg rein. Max einge­schlafen, lassen ihn schlafen, so kann ich noch schnell einkaufen. Finde auch das Womo für Max, das ich bei Kloppi schon gesehen hatte und dazu Bade­schuhe und einen großen Eimer. Dann zu MC und anschließend ins Aquarium, Erwachsene 10,- €, Kinder ab 4 Jahren 6,- €. Hat sich aber gelohnt, besser als Timmen­dorfer Strand. Haben Nemo gesehen und einen Taucher, total aufregend. Erst als wir ihm erklärten, dass der für die Fische Höhlen baut, war Max zufrieden. Zurück noch Strand und Spielplatz. Dann Grillen und müde ins Bett gefallen, wir auch.

Dienstag 16.05.2006

Hat leider geregnet, aber nach dem Frühstück wird’s besser. Sind mit Max ins Spielzelt, dort hat er mit anderen Kindern gebastelt.

Da das Bistro immer noch zu hat, beschließen wir nach Puttgarden zu fahren. Das war aufregend, diese riesigen Schiffe, und dann haben die auch noch eine Klappe, in die Autos und Lkw rein und raus fahren. Dann sind wir in den Bord-Shop Essen, von dort konnte man noch besser sehen. Zurück auf dem Platz Spielplatz und Strand.

Abends Essen im Bistro, Max Fischstäbchen mit Pommes, wir Rumsteak, Seeluft macht hungrig, war wieder lecker. Dann waschen, pieschen ab ins Bett.
Als wir Montag nach Burg aufbrechen wollten, fing Max an zu weinen: „Nicht nach Hause, Urlaub machen!“ Süß, also macht es im Spaß. Aber morgen geht’s nach Hause. Wir wollen Donnerstag Richtung Norder­stedt, Womos gucken!

Freitag 16.06.2006 – das neue Womo ist da

Nun ist es soweit, das neue Womo steht zur Abholung bereit!
Im Urlaub angesehen und kurzent­schlossen gekauft. Hat alles geklappt, Verkauf und Abschied vom roten Bus, 4 Wochen warten bis heute 10:00 Uhr. Jetz sind wir stolze Besitzer eines Dethleffs Globebus 1 auf Fiat Ducato 244 in rot und silber, total schick. Unser „Digger“, so ein „großes“ Womo hatten wir noch nie, und nagelneu. Axel durfte in nach Hause fahren, ich im Golf hinterher. Er passt super ins Carport. Axel erstmal zu Expert und ein Autoradio kaufen. Ich habe zwischen­zeitlich angefangen, den Diggen einzuräumen, was für ein Stauraum, was für ein Luxus. Habe es nicht geschafft, die Schränke und Fächer voll zu bekommen. All zu lange wird es bei diesem Zustand nicht bleiben! Bestimmt werden wir einiges noch hin und her räumen, bis der optimale Platz gefunden ist.
Nach dem Einbau des Radios ging’s endlich los. Erstmal nach Lensahn zum Camping­händler. Außer einem Zubehör­katalog keine Beute. Nach Fisch essen und kaufen, weiter nach Heiligenhafen. Dann das erste mal Kaffee kochen und die Toilette einweihen. Und dann das neue Womo genießen.
Erste Mängel: die Duschamatur leckt!

Samstag 17.06.2006

Super gut geschlafen, das Bett ist klasse. Leider regnet es. Also keine Brötchen sondern Brot – für solche Fälle muss zukünftig Knäckebrot an Bord sein. Aber das Wetter ist egal, wofür gibt es Schirme.

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