Ostfriesland 2003

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Sonntag, 01. Juni 2003

Erst Arbeiten, dann Packen und kleiner Abstecher zu Mama nach Middel­burg. Freut sich und ist gleich­zeitig traurig über ihren momen­tanen Zustand. Dann geht’s weiter auf die Autobahn, bei Reinfeld wieder runter, Stau, kurze Pause bei Burger King. Weiter auf Land­straßen nach HH, über die Elb­brücken Rich­tung Bremervörde. Sind gut durchge­kommen und um 18:00 Uhr da. Sehr ruhiger und landschaft­lich schöner Platz am See. City mit Fahrrad schnell zu erreichen. Dort ist Stadtfest, zu laut für uns. Also zurück und dort im Natur­haus draußen mit Blick auf den See lecker Bratkar­toffeln und Krabben essen. Im Bully schreiben, lesen und Absacker trinken. Neben uns stehen Leute aus Neustadt, die Welt ist klein.

Montag, 02. Juni 2003

Nächste Station Fedderwardersiel, dort auf den Stell­platz zum Vordeich. Nur Kurtaxe, das hat man auch selten. Schöner Platz direkt am Wasser, nicht viel los. In einem Laden am Hafen Fisch gekauft, ganz lecker. Abends etwas bewölkt und nachts leichter Regen. Morgens nach Abfahrt kommt die Sonne wieder raus.

Dienstag, 03. Juni 2003

Weiter nach Horumersiel-Schilling, 2 Tage auf einen Camping­platz. Auf dem Weg kurz in Wilhelms­hafen geschaut, der CP dort sieht nicht sehr einla­dend aus und zu weit vom Strand entfernt. In Horumer­siel schöner großer Platz. Sanitär­anlagen nicht so gut, naja, irgendwas ist ja immer. Stehen direkt hinter dem Deich. Bade­strand schnell mit dem Rad erreichbar. Restaurant und Einkaufs­möglichkeit, schlecht sortiert der Laden. Mittags kurzen Snack, Salat und Suppe, war eine 3. Strand war eine 2+. Vor dem CP gibt es noch einen Stell­platz. Dort kann man auch gut stehen, aber kein Strom, kostet die Hälfte.
Am nächsten Tag Sonne und Strand­wetter. Morgens mit dem Rad am Deich entlang in den Ort, nett, Geschäfte, Cafés und Eisdielen. Kurz Ein­kaufen, Messer auf dem Wochen­markt gefunden. Dann Strand. Abends lecker Vorspeisen­teller und Pizza außerhalb des Platzes, war eine 1.
Abends zieht es sich zu und im Radio wird eine Unwetter­warnung ausgegeben. Schlagartig wird es windig, gut dass wir schon alles eingepackt haben, Fahrräder auf dem Träger verzurrt und Tisch und Stühle drinnen. Von 0 auf 100 bricht ein Unwetter los. Der Bus wackelt, Sturm­böen und Regen peitschen gegens Womo. Andere haben nicht so viel Glück, Sonnen­schirme und Zelte fliegen durch die Luft, ein Kata­maran hebt ab und überschlägt sich. Nach einer 1/2 Stunde ist der Spuk vorbei. Wir schauen nach, was mit dem Boot ist. Gott sei Dank nichts Schlimmes passiert, ist zwischen zwei Wohn­wagen gelandet, den Mast hats erwischt. Alle sind froh.

Donnerstag, 05. Juni 2003

Nach dem Frühstück geht’s nach Jever. Netter kleiner Stell­platz an der Sportanlage, mit Strom, keine WCs, 5,- € ist ok, kurzer Weg in die City. Nette kleine Stadt, bummeln und einkaufen. Mittags­tisch in der Pizzeria eine 3. Haben endlich eine kleine Brat­pfanne und Teller gefunden. Beschließen heute zu kochen, Rührei mit Würstchen. War lecker und außerdem das erste Mal im Womo gekocht, außer Kaffee kochen. Abends lesen.

Freitag, 06. Juni 2003

Wir beschließen schon jetzt über Pfingsten einen Camping­platz aufzu­suchen. Norden-Nord­deich ist ausgebucht, schade, ist halt Pfingsten. Bensersiel ist auch belegt. In Neuharlingersiel aber noch einen Platz ergattert, ist eine 2, dicht am Deich und super Sanitär­anlagen. Zum Hafen und Dorf kurze Strecke am Deich entlang. Wetter hält sich gut. Abends Essen war nur eine 4, was solls.
Samstag alles erkundet, Strand und Einkauf. Im Womo gekocht, Krabben, Rührei und Tomaten­salat. Essen­gehen ist auf Dauer einfach zu teuer. Der kleine Eckplatz hinter uns ist jetzt auch belegt. Wundern uns, dass man auf so einem winzigen Platz einen Bully und 2 Zelte gequetscht bekommt. Bis wir sehen, dass der Bully schon nebenan auf der nächsten Parzelle steht, also 1 1/2 Plätze belegt hat. Ob mit Absicht oder aus versehen? Haben nachts bis 02:00 Uhr Party gemacht, ziemlich rücksichts­los. Muss jetzt aber seinen Bully weg fahren, tut ganz unschuldig, dachte da kommt niemand mehr. Jetzt steht das Auto ziemlich weit weg hinten auf dem Parkplatz, Ha Ha!
Pfingstsonntag erst schönes Wetter, zum Hafen und zum Strand geradelt, danach einkaufen. Es gibt für jeden einen Wattwurm, sehr dünne und lange Mett­enden, mittags Jogurt. Am Nac­hmittag bewölkt es sich, im Radio geben sie wieder eine Unwetter­warnung raus. Aber so schlimm wird es nicht. Dank der Ebbe, sagt eine Putzfrau, so konnte das Wetter schneller übers Wasser!
Morgen wollen wir weiter nach Norden-Norddeich auf den Stell­platz. Waren auch lange genug hier, einfach zu dicht, zu eng und zu viele Menschen hier – es ist halt Pfingsten! Die Zeit rast, wir sind schon 8 Tage unterwegs. Die Mädels sind klasse, kümmern sich liebe­voll um ihre Oma, ich hoffe sie weiß das auch zu schätzen.

Pfingstmontag, 09. Juni 2003

Nach dem Frühstück aufgerötelt und nach Norden-Norddeich, es sind Plätze frei. Stehen dort schön geschützt, denn es ist ganz schön windig. Erstmal das Dorf mit dem Fahr­rad erkunden, anstren­gend bei dem Wind. Am Kurhaus in einer windge­schützten Ecke Käffchen. Dann durch die Läden gebummelt, naja, halt für Touris. Wir beschließen mit dem Rad nach Norden rein zu fahren, das sind 4 km. Nettes Städtchen, es ist Pfingst­markt, naja, Jahrmarkt und viele Klamot­tenstände. Essen eine Wurst und in der Fußgänger­zone ins Café, sitzen schön draußen und genießen den Tag. Fahren recht­zeitig zurück, weil wir noch Seehunde schauen wollen, um 15:00 Uhr ist dort Fütterung. Rücktour mit Wind von vorne, heftig, bin ganz schön kaputt. In der Seehund­aufzucht­station sind 2 Heuler und 2 Kegelrobben, die am nächsten Tag ausgewildert werden sollen. Sind einfach zu süß diese Tiere mit ihren Knopfaugen. Dann zurück zum Womo und lesen. Am Abend gehen wir in eine kleine Pizzeria, Axels Pizza war gut. Meine Spaghetti Aglio olio sind nicht so toll, die Nudeln waren in der Pfanne noch mal warm gemacht, das geht gar nicht! Die Bedie­nung war ganz entsetzt, es wird doch alles frisch zubereitet, so ein Spinner, Frech­heit! Morgen wollen wir nach Geetsiel weiter.

Dienstag, 10. Juni 2003

Wir werden früh geweckt, die Bauarbeiten zur Erweiterung des Stell­platzes gehen weiter. Nichts wie weg hier. Noch ins Gewerbe­gebiet in Norden einkaufen, insbe­sondere Gaskar­tuschen, jetzt kann ich wieder hemmungs­los Kaffee kochen. Im Super­markt hatten sie genau das Besteck, dass wir fürs Womo suchen. Aber leider fehlten die Messer, schade, deshalb waren die auch so günstig.
In Greetsiel netter kleiner Stell­platz am Ortsrand, mit dem Fahrrad ein Katzen­sprung ins Dorf. Erinnert an ein kleines Holland­städtchen, ähnlich Fried­richstadt. Um den Hafen rum klein Häuser mit Geschäften, Cafés, Restau­rants und Kneipen. Wirklich sehr schön gemacht. Und trotz der vielen Touristen verhältnis­mäßig ruhig und erholsam. Beschließen abends essen zu gehen und nehmen uns 2 Krabben­brötchen mit ins Womo. Das Essen am Abend war eine 2+, das Wetter dagegen eine 6-, aber dazu später.
Nach der Pause im Womo auf zu den beiden Wind­mühlen. Bei der zweiten hinten im Garten Kaffee und Kuchen, sehr lecker, mit Blick auf den Kanal. Dann sagt Axel, lasse uns den ehemaligen Stell­platz ansehen, das ist hier bei den Mühlen, den soll es ja angeblich nicht mehr geben. Und siehe da, es gibt ihn doch noch. Daher der plötzliche Schwund von Wohn­mobilen am Ortsein­gang. Schnell zum Womo und umparken. Hier ist es noch netter, eine 2+, zwar keine Sanitär­anlagen, aber schön im Grünen und zentral gelegen und für 6,- € mit Kurkarte ok. Abends Essen, schönes aber auch teures Lokal und draußen unter der Markise. Beim Essen fängt es leicht an zu regnen. Da denken wir noch, hört bestimmt gleich wieder auf. Aber denkste, es wird mehr und mehr, und wir keinen Schirm mit. Na Toll, warten nach Been­digung des Essens noch eine Stunde, aber es wird nicht weniger. Egal, es ist warm und wir fahren los. Kommen klit­schnass am Womo an. Beim Abtrocknen sagt Axel, sieh mal nach hinten. Da erscheint Clarissa, na klasse. Naja, auch das muss man mal erleben! Ein schöner Tag in Greet­siel mit Stuhl­kauf, Bummeln und lecker Essen geht zu Ende. Morgen wollen wir nach Bremen und dann die letzte Nacht bei Michael stehen.

Mittwoch, 11. Juni 2003

Frühstück, aufröteln und los. In Bremen schöner Parkplatz kurz vorm Weser­stadion direkt am Wasser, null Euro, Super! Fahrräder runter und in die Innen­stadt. Ganz schön imposant der Markt­platz mit Dom und Rathaus. Erstmal Kaffee, teuer, klar bei dem Ambiente. Dann Shoppen. Karstadt hat das Besteck, das wir fürs Womo suchen, und auch Stoff für den Mücken­schutz. Nach dem Essen einer Kleinig­keit, Pizza, in die Altstadt ins Schnoor Viertel. Ganz große Klasse! Viele schmale Gassen mit alten Fischer­häusern und Läden und Lokalen. Lange geschaut und eingekauft, für Marina ein Geschenk. Als ich die Tüte in der Hand hielt, fiel mir ein, wo sind denn die anderen von Karstadt? Siedent heiß fiel uns ein, die liegen noch im Fahrradkorb. Also los, und welch ein Glück. Schon von Weitem waren die Tüten zu sehen, Gott sei Dank! Dann zurück zum Womo, vorher noch Gustav, einen Teddy, gekauft.

Noch ein wenig an der Weser­böschung in der Sonne gelegen und dann ab Richtung HH zu Michael und Marlies. Gut durchge­kommen, waren gegen 17:00 Uhr da. War nett, abends gegrillt und Fußball gesehen. Morgens schön zusammen gefrüh­stückt und los Richtung Heimat. 1 1/2 Wochen sind nichts, da fängt man gerade an sich zu erholen. Bald ist September und dann haben wir 4 Wochen Zeit!

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