Dänemark 2021

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Montag, 06.09.2021 – warum nicht mal nach Däne­mark

Wir waren noch nie so richtig in Dänemark!? Und das obwohl es für uns um die Ecke liegt.
Vor einigen Jahren waren wir mit Horst und Thorsten für ein paar Tage in Sønderborg, das Wetter war nicht so doll. Und mit den Kids waren wir mal in Hvide Sande, Maren und Katrin auf einem Reiterhof und wir mit Nadine auf einem Campingplatz. Das war’s auch schon!
Laut den Buchungssystemen der Campingplätze in DK ist dort nur wenig belegt. Also starten wir spontan am Montag morgen, bis nach Apenrade sind es nur 160 km. Als wir die letzte Abfahrt Harrislee vor der Dänischen Grenze passieren, ist die Autobahn gähnend leer. Auch an der Grenze ist nichts los, wir werden durchgewunken.
Um 11:30 Uhr erreichen wir den Stell­platz im Yachthafen. Der Platz ist fast leer, wir stehen direkt am Wasser.

Bevor es in die City geht, müssen wir uns stärken: gleich neben dem Stell­platz am Strand im Restaurant „Under Sejlet“. Nicht ganz billig, aber lecker.

Am Nachmittag füllt sich der Platz, Abends ist er voll.

Morgen geht’s weiter auf die Insel Fünen!

Dienstag, 07.09.2021 – Hygge pur

Wir wollen auf einen Camping­platz direkt am Wasser stehen und entscheiden uns für Bogense auf Fünen. Und tatsächlich, auf dem Campingplatz „Kyst Camping“ sind noch mehrere Plätze in der ersten Reihe direkt am Wasser frei. Zudem liegt er direkt am Ort unmittelbar am Hafen, zwar nicht ganz billig, aber insgesamt ein toller Platz!

Nach einem zweiten Frühstück mit Rührei geht’s auf Erkundungstour. Die Hafenanlage wurde mit sehr viel Liebe restauriert.

Und auch die kleine City ist hübsch.

Vorm Grillen geht’s zur naheliegenden Kirche mit einem tollen Ausblick.

Mittwoch, 08.09.2021 – auf in die Fluten

Eigentlich wollten wir nach dem Frühstück zwei Halbinseln abradeln. Der Weg zur ersten war noch ok, der direkte Weg zur zweiten war ein schmaler Feldweg und der Umweg führte über eine Hauptstraße ohne Radweg.

Das war uns alles zu unsicher und machte keinen Spaß. Also lieber was schönes sicheres unternehmen: das Café Solo hat einen hübschen Hinterhof – zwei Burger mussten es sein, einer mit Chicken und einer mit Beef, dazu eine Cola und ein Pils, sehr lecker!

Nachmittags ging’s in die Fluten und chillen.

Am späten Nachmittag mache ich noch eine Radtour östlich von Bogense. Sie führt auf einer Länge von 4 bis 5 km an diversen Wochenendhäuschen und prunkvollen Villen direkt am Deich entlang.

Morgen wollen wir weiter nach Odense.

Donnerstag, 09.09.2021 – Odense

Wir Frühstücken im strahlenden Sonnenschein.

Der Camping­platz Odense hat morgens nur bis 10:00 Uhr auf und öffnet dann erst wieder um 14:00 Uhr. Also los, gegen 09:45 Uhr sind wir da. Zuerst sollen wir im Schatten parallel zu einer hohen Hecke und im schlammigen Untergrund stehen, bekommen dann aber einen schöneren Platz. Anscheinend erhalten alle, die nur ein bis zwei Tage bleiben, immer erst diese miesen Plätze.

In die City fahren wir an dem Flüsschen Odense Ä entlang, quer durch den Zoo. Eine hübsche Strecke, ohne Komoot hätten wir die nie gefunden.

In den Fußgängerzonen und Geschäften herrscht reges Treiben, Abstände und Masken gibt’s nicht mehr. Wir fühlen uns unwohl, das ist zu doll. Wir suchen uns etwas zum draußen sitzen, das Café Skt. Gertrud. Der Burger und die Käse-/Wurstplatte waren gut, sogar das Bier schmeckte.

Morgen wollen wir zum Hans Christian Andersen Haus und in die Altstadt, vielleicht ist es dort etwas entspannter!

Freitag, 10.09.2021 – auf den Spuren von H C Andersen

Früh morgens ist es bedeckt, Gras und Stühle sind noch feucht. Also im Womo Frühstücken, mit Frühstücksfernsehen – auch mal ganz nett.
Dann luschert die Sonne durch die Wolken und wir brechen auf Richtung Altstadt Odense. Erster Halt ist der alte Waschplatz.

Weiter geht’s in die Altstadt.

Und eine Stärkung im Café Konrads muss auch sein.

Um alle Skulpturen von H C Andersen zu sehen, braucht man nur seinen Fußspuren zu folgen.

Die Anlagen des neuen H C Andersen Hauses sind noch nicht ganz fertig. Eine Besichtigung ist aber schon möglich, zum halben Eintrittspreis. Leider gibt es noch keine Führung mit dem Headset auf Deutsch, daher lassen wir es lieber. Wir kommen bestimmt noch mal wieder, wenn alles fertig ist.

Zurück fahren wir durch den H C Andersen Park.

Und in den Supermarkt Meny müssen wir auch noch, leider gibt’s da auch einen Bäcker.

Als wir wieder raus kommen gibt’s einen heftigen Regenguss, aber nach 10 Minuten ist alles vorbei.
Morgen geht’s nach Assens. Auf der Website des Campingplatzes ergatter ich noch den letzten Stellplatz direkt am Strand.
Jetzt aber noch ein bisschen ausruhen!

Samstag, 11.09.2021 – zurück ans Meer

Gegen Abend hatte sich der CP Odense doch noch gefüllt, wahrscheinlich wegen des bevorstehenden Wochenendes. Gut das wir gebucht haben. Odense ist hübsch, aber für uns eine Nummer zu groß und zu wuselig. Wir brauchen etwas ruhigeres, also weiter.
Auf dem Weg nach Assens wollen wir noch einen Abstecher auf die kleine Insel Helnæs machen. Sie ist mit einem schmalen Damm mit dem Festland verbunden. Als wir auf der Insel sind, beginnt es heftig zu regnen, so das wir uns nichts weiter ansehen.

Der Camping­platz in Assens ist schön, sehr saubere Sanitäranlagen, ein super Spielplatz und eine tolle Lage direkt am Wasser und am Yachthafen.

Das Wetter wird besser und nach dem Pauli Spiel machen wir einen Abstecher in den Hafen und in die kleine City.

Im Café Banken gibt’s ein sehr leckeres Steak mit dem bislang leckersten Bier Däne­marks, ein Grimbergen Double, und ein Sandwich.

Sonntag, 12.09.2021 – Shopping Day

Heute Nacht bin ich zweimal hoch! Es hat ordentlich gestürmt und ich habe nach der Markise gesehen, aber alles ok. Morgens haben wir sie dann eingefahren, da der Wind tagsüber noch stärker werden sollte.

Unsere City Tour sollte eigentlich mit einer Besichtigung der Schlammbassins beginnen. Hier wurde die Erde aus dem Waschwasser der Rüben der 2006 geschlossen Zuckerfabrik abgelagert. Es sollte ein einzigartiges Naturreservat sein, aber außer Gestrüpp, Geröll und mehrerer Tümpel war da nix.

Weiter ging’s zu den historischen Hinterhöfen in der Altstadt. Davon ist allerdings nicht mehr viel übrig. Etliche Gebäude sind abgerissen, dort entstehen wohl neue Wohnblocks.
Dann stand noch der Besuch der Vor Frue Kirke auf dem Programm. Da lief aber gegen 12:00 Uhr noch der Gottesdienst!

Also Shoppen, irre was es im Dänischen Supermarkt alles gibt!!! Dann lecker kochen – und faulenzen.

Montag, 13.09.2021 – wieder aufs Festland

Laut Wetter App soll’s ab Mittwoch für mehrere Tage regnen und kälter werden. Also geht’s langsam Richtung Heimat. Zuerst schauen wir uns den Stell­platz am Hafen in Middelfart an. Der Ausblick auf den Sund und die große Brücke ist toll, aber direkt neben dem Platz ist eine große Baustelle, und auch der Ort sagt uns nicht so zu. Deshalb geht’s weiter in die älteste Stadt Däne­marks, nach Ribe.
Irgendwie landeten wir auf dem falschen Stellplatz. Ich hatte wohl den Wohnmobilstellplatz Storkesøen Ribe ins Navi eingegeben. Der war auch ganz hübsch, aber eigentlich wollten wir zum Campingplatz Ribe. Als wir dann dort vor dem mondänen Eingangsportal der Rezeption standen, drehten wir doch wieder um. Wir wollten ja nur eine Nacht bleiben, und dafür passte der schlichte Stellplatz an einem Angelsee und unmittelbar am Stadtrand viel besser.

Nach dem Abrötern ging’s mit dem Rad in die Altstadt. Als wir die Fußgängerzone mit seinen unzähligen Geschäften erreichten, entdeckte Sabine auf Anhieb den einen Laden, Biti v/Tina Haugsted Larsen.

Weiter geht’s. Mittag gibt’s bei Pinocchio.

Zum Abschluss schauen wir noch bei den Vikingern vorbei. Die haben aber nur bis 15:30 Uhr auf und wollen 18,- € Eintritt a Personen haben. Also zurück zum Womo.

Wie wir morgen weitermachen, wissen wir noch nicht. Vielleicht schauen wir uns, bevor’s nach Hause geht, noch Rømø an.

Dienstag, 14.09.2021 – Heimweg

Es regnet in Strömen und wir brechen direkt Richtung Heimat auf. Als wir Deutschland erreichen, kommt die Sonne raus. Also machen wir einen Boxenstopp in Schleswig und kehren im Odins ein.

Die Pause war auch in sofern gut, da die BAB A 7 in Höhe der Rader Hochbrücke gesperrt ist, und wir somit von hier über die B 76 nach Hause fahren können!

Fazit:

Obwohl es in Dänemark keinerlei Corona Beschränkungen mehr gibt, war es überall sehr entspannt. In Odense war es voll, das war für uns gewöhnungsbedürftig. Die Dänen achten aber sehr konsequent auf Abstand und warten geduldig, ganz im Gegensatz zu uns in Deutschland!
Das spontane Anfahren von Stell- und Campingplätzen war fast überall möglich, es waren immer noch viele Plätze frei. Zum Wochenende wurde es etwas voller und der Stellplatz auf Rømø soll sehr voll sein.
Die Preise sind ok. Im Schnitt bezahlten wir für eine Übernachtung auf einem Campingplatz 35,- bis 40,- €, alles inklusive. In Deutschland muss zu dem Übernachtungspreis immer noch Strom, Duschen, WLAN und die Kurtaxe dazu gerechnet werden.
Wir werden jetzt häufiger nach Däne­mark fahren, zumal wir es ja auch nicht weit haben.