elektrotechnische Einbauten

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Fernseher

Fernseher für vorne und hinten

Mit meinem 19 Zoll Reflexion-Fernseher mit Tripel-Tuner kann ich vorne in der Sitz­gruppe oder hinten im Bett fernsehen, ich muss ihn nur umstecken. Dafür habe ich von 2 Schiebe­halte­rungen die eine Wandseite an der Kleider­schrank­tür und die andere an dem Regal über dem Bett installiert.
Vom Kleiderschrank nach hinten zum Bett habe ich ein Sat-Kabel fest verlegt.

Sat-Anlage

manuelle Sat-Anlage

Ich benutze eine einfache Camping Sat-Schüssel für 25,- €. Sie wird mit der mitgeli­eferten Saugnapf­halterung durch das Heki III-Dach­fenster über der Sitz­gruppe auf dem Womo-Dach befestigt. Das Sat-Kabel wird durchs Dach­fenster geführt. Zur einfache­ren Verbindung der Sat-Kabel nutze ich F-Quick Stecker.
Die Satel­liten­suche ist einfach und schnell: Auf dem Fernseher ist das Einstell­menü einge­schaltet. Ich stelle mich auf die Doppel­sitzbank und schaue auf den Fernseher und durchs geöffneten Heki-Fenster. Die grobe Ausrich­tung sehe ich bei anderen. Durch langsames drehen der Schüssel erscheint das Bild. Dann noch vorsich­tige kleine Hin- und Herbewe­gungen bis die best­mögliche Signal­stärke erreicht ist – Saugnapf fest­stellen.
Verstaut wird die Schüssel in einer entsprechenden Ablage hinten im Kleider­schrank.
Für den Fall, dass die Empfangsverhältnisse auf dem Womo-Dach nicht ausreichend sind, habe ich noch ein Stativ und ein Sat-Verlänge­runskabel. Eine entspre­chende Halterung für die Schüssel war im Camping-Set dabei. Zur Satel­liten­suche benutze ich jetzt einen einfachen Satfinder.

Tablet

8 Zoll Tablet als Navi

Die 12V Stromzufuhr läuft über einen Schalter im Armaturenbrett in eine Zigaretten­anzünder-Buchse unter der Klappe der Mittel­konsole. Hierin steckt der 5V-Lade­adapter und in diesem das USB-Anschluss­kabel fürs Tablet. Den Strom nehme ich von der Wohnraum­batterie, damit ich den Anschluss jeder Zeit auch zum Laden anderer Geräte nutzen kann.
Als Navi-Software nutze ich MapFactor mit OSM-Karten.

Kameras

Rückfahr- und Abwasserkameras

Eigentlich bin ich bisher gut ohne Rückfahr­kamera ausge­kommen und gute Systeme namhafter Hersteller mit entspre­chender E-Kenn­zeichnung sind auch recht teuer. Aber warum nicht erst einmal mit billigen China­importen ausprobieren und testen, ob sich die Investition lohnt, ob man überhaupt etwas sieht und wo die Kameras am Besten positio­niert werden? Eine Twin-Kamera bietet sich bei mir nicht an, da beim Blick vom oberen Heck nach unten hinters Womo der Fahrradträger im Weg ist. Eine Funk-Lösung wollte ich aufgrund der Störan­fällig­keit und des Zeitver­satzes nicht.

  • 3 Kameras sollten es sein:
    • eine Rückfahrkamera RFK unterhalb des Fahrrad­trägers zur Beobach­tung des Raums unmittel­bar hinter dem Womo,
    • eine Rücksichtkamera RSK als Rückspiegel­ersatz im oberen Heck­bereich
    • und eine Abwasserkamera AWK unterm Womo beim Auslauf zur Beobach­tung der Position über dem Abwasser­gulli.

Im Internet kosteten die Kameras je 8,- € (zwei mit integrierten Abstands­linien und LED-Beleuchtung, eine ohne Linien und IR-LED’s) und der 7 Zoll Monitor 27,- €, alle inklusive Anschluss­kabel. Die Kameras haben einen Blick­winkel von 170°, das ist eigentlich optimal, nur für die RSK ist dieser Winkel zu weit. Es gibt aber keine günstigen Kameras mit 40° oder 60° und zum Auspro­bieren muss das gehen.

Die RFK habe ich als Einzel­kamera über dem Kennzeichen unter der unteren Halterung des Fahrrad­trägers angebracht. Einen billigen Kennzeichen­träger mit integrier­ter Kamera habe ich verworfen, da Teile des Kennzei­chens durch die Kamera abdeckt werden. Eine Alter­native wäre z. B. die Nummern­schild­kamera von Luis, die war mir aber zu teuer.
Die RSK (ohne integrierte Abstands­linien) fand seinen Platz unter der dritten Brems­leuchte. Eine Instal­lation über der Leuchte schied aus, da das Brems­licht dann die Kamera blendet. Hier sollte auf jeden Fall eine Kamera mit einem Sicht­winkel von ca. 60° verbaut werden. Bei 170° sind Fahrzeuge 20 m hinterm Womo kaum noch zu erkennen.
Den Rück­spiegel habe ich abgeklipst und dort den Fuss der Monitor­halterung auf die Scheibe geklebt.

Die Stromzufuhr kommt vom geschalteten Zündungsplus. Die Leitungen habe ich im Womo in den Hänge­schränken und im Himmel des Fahrer­hauses verlegt. Die Durch­führung des AWK-Kabels in den Innenraum gelang am Handbremszug. Zusammen­geführt habe ich die Kabel und Anschluss­leitungen hinter dem Anzeige­panel über der Womo-Tür.
Dort habe ich auch auf einer Lochraster­platte ein Relais mit doppeltem Wechsler eingebaut und von hier aus einen Wechsel­schalter mit 0-Mittel­stellung ins Armaturen­brett verlegt.

  • Damit kann ich folgende Zustände schalten:
    • I = RFK dauernd eingeschaltet,
    • 0 = RSK dauernd ein und RFK nur beim Rückwärts­gang,
    • II = AWK dauernd eingeschaltet.

Insgesamt gefällt mir diese Lösung ganz gut und ist eigentlich völlig ausreichend. Überrascht war ich von der recht guten Bildqua­lität, trotz Billig­teilen und nicht abgeschirm­tem einfachen Anschluss­kabeln. Ob da wesentlich teurere Systeme auch entsprechend besser sind?

Mal sehen, was der Langzeittest ergibt: Wie lange halten die chi­nesi­schen Billig­teile? Brauchen die Kameras eine Heizung, einen Shutter und bessere Auflösungen?

Erste Erfahrungen bei Dunkelheit:

Mit der RSK ist nichts mehr zu erkennen! Die RFK ist ausreichend! Der Rückfahr­schein­werfer leuchtet die Fläche ausreichend aus.
Bei Dämmerung sind bei beiden die Bilder besser als die reale Sicht!

Ostern 2019:

Durch die starke Sonnen­einstrah­lung hat sich der auf die Front­scheibe geklebte Fuß des Monitors gelöst. Also weg damit und von der Halterung des Rückspiegels den Einklick­fuß abgeschraubt und mit einem zurecht gebogenem Stück Blech am Monitor befestigt – hält bisher super!

neue Rücksicht­kamera


Die RSK ist eigentlich für den Einbau in Stoß­stangen vorgesehen – ich habe sie mit einem Alubügel auf die obere Brems­leuchte geschraubt. Ihr Blick­winkel von 60° ist optimal, das entspricht genau dem Sicht­feld eines Rückspiegels.

USB-Ladestation

USB-Ladestation

Die neben dem Womo-Tisch angebaute Ladestation ist mit einem Schalter abschaltbar, da diese Spannungs­wandler auch im Leerlauf Strom ziehen.

Schrankbeleuchtung

LED Schrankbeleuchtung

In den Kleider­schrank, den Geschirr­schrank und die Hänge­schränke der Küche habe ich warmweisse LED-Stripes geklebt. Geschaltet werden sie mit entspre­chenden Schaltern beim Öffnen und Schließen der Türen bzw. Klappen. Die Küchen­schublade und der Kühl­schrank werden durch Stripes in der Leiste darüber beleuch­tet und durch einen Schalter hinter der Schublade geschaltet.
Auch über der Küchenarbeits­fläche und in der Garage habe ich LED-Streifen verbaut.

Austausch LED

Austausch der Halogen- gegen LED-Leuchten

In allen Spots habe ich die alten Halogen­birnen gegen LED-Strahler ausge­tauscht, auch im Bad.

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