Polen 2011

mit Birgit und Burghardt

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Donnerstag 26.05.2011

Aufgrund der OP von Axel geht’s eine Woche später als geplant los. Kurz hinter Wismar auf der A 20 reißt uns plötz­lich die hintere Dach­haube ab. Telefo­nisch klären wir, dass der Womo-Laden „Wittke“ in Berlin eine passende Haube hat und sie uns heute noch einbauen kann. Also Richtung Berlin-Tegel. Nach dem erfolg­reichen Einbau über­nachten wir dort auf dem Stell­platz am Waidmanns­luster Damm.

Freitag 27.05.2011

Weiter nach Kolberg (Kołobrzeg), da warten Birgit und Burki auf uns. Sind mittags gegen 13:00 Uhr da. Schöner Campingplatz, werden mit Kaffee empfangen. Das Wetter ist schön, quatschen, dann zum Strand, alles einge­zäunt, hier wird für die Saison alles schön gemacht! Weiter in den Ort, überall kleine Stände mit Tourikram und Bernstein, super günstig, aber das hat noch Zeit. Erstmal lecker Kuchen und Kaffee. Dann vom Strand in die Altstadt, soll lt. Reise­führer super sein, na ja, hatten mehr erwartet. Dann Restau­rant suchen, finden eins in einem Keller, sehr plüschig, Essen eine gut gemeinte 4-. Dann zurück und vorm Womo sitzen.

Samstag 28.05.2011

Weiter geht’s nach Rügenwalde (Darlowo), sind nur 79 km, brauchen länger da die Straßen sehr gelitten haben. Die Strecke ist sonst ganz schön, kleine ursprüng­liche Dörfer reihen sich aneinander. In Darlowo mehrmals den Ort durchfahren, dann einen lauschigen Camping­platz an einem Fluß gefunden, war eher Zufall. Nichts los, sind die ersten Gäste, es ist noch keine Saison. Der Platz war mal eine Gärtnerei, sehr schön einge­wachsen, ruhig und nahe am Ort, gut zu Fuß zu erreichen. Der Besitzer ist noch am ausbauen, WC und Duschen sind in einem Gewächs­haus, gute Idee. Hat ein Wenig was von Norwegen der Platz. Abrötern, Kaffee und ankommen, später in den Ort. Nicht viel los, aber sehen ein Polnisches Brautpaar. Nach einem Rundgang finden wir eine Pizzeria am Wasser, war ok, eine 3+. Nach wie vor scheint die Sonne. Wir gehen zum Womo zurück und faulenzen in schöner Umgebung. Später kocht Birgit indonesisch oder so, lecker. Dann lange gesappelt.

Sonntag 29.05.2011

Nachts hat es geregnet und es ist frisch, gutes Fahrwetter. Es geht nach Leba (Łeba), Nationalpark, Strand! Gut hin gefunden. Der Camping­platz ist schön, das Wetter na ja. Abrötern, Kaffee, zum Strand schauen und schnell zurück, es regnet. Vorm Womo machen wir es uns kuschelig und bauen alles auf was Regen abhält!

Montag 30.05.2011

Heute scheint die Sonne, herrlich! Birgit, Burki und ich wollen zur großen Wanderdüne. Erst mit dem Fahrrad 3 km, dann mit dem Elektro­mobil zur Düne, süper schöne Wälder. Die Düne ist wunderschön, so feinen Sand habe ich noch nie gesehen, einfach herrlich. Ganz viele Schul­klassen sind unterwegs. Die Kids machen sich einen Spaß draus, die Düne runter zu rollen. Dann noch zum angren­zenden Strand, super schön und noch so leer. Später zurück und mit Axel in die City zum Essen, ging so 3-. Morgen geht’s weiter.

Dienstag 31.05.2011

Es geht weiter nach Hela (Hel), ein Ort am Ende einer 35 km langen schmalen gleich­namigen Halbinsel, 150 m breit an der schmalsten Stelle. Eine Seite Ostsee, andere Seite Binnensee mit Kite-Surfern. Fahren ganz runter, kommen aber nicht ganz bis an die Spitze. Also zurück zum ausgesuchten Platz. Der ist eine glatte 5, egal, für eine Nacht geht’s. Zum Strand weit zu laufen, nicht so toll für Axel’s Aua. Hier gibt’s quiet­schenden Strand­sand. Abends lecker gegrillt.

Mittwoch 01.06.2011

Die Sonne lacht vom Himmel, auf nach Danzig zum Camping­platz in Sopot. Von dort wollen wir mit dem Zug nach Danzig rein. Sopot, ein Vorort von Danzig, ist ganz schön groß, hätten wir nicht gedacht. Platz ganz schön für eine Stadt. Zum Strand mit langer Prome­nade sind es ca. 2 km bis zur Mole, mit 512 m die längste in Europa. Von da geht’s in eine Fußgänger­zone, lauter Fress­lokale, wenig Läden, nichts mit Klamotten Shoppen, ärgerlich! Dann morgen in Danzig.

Donnerstag 02.06.2011

Morgens konnte ich meinen Geburtstags­gutschein von Birgit in einem Hotel neben dem Camping­platz einlösen, Buffet, alles sehr lecker. Das Wetter hält sich nach wie vor.
Die Altstadt von Danzig ist wunder­schön, mit vielen Cafés und Juwelieren, Bernstein ist hier das bevorzugte Material. Trotz der vielen Besucher kann man durch die Straßen schlendern und es strahlt alles Ruhe aus. In der Frauen­gasse lauter Bernstein­läden mit Verkaufs­ständen draußen, die mussten wir 2x rauf und runter, schickes Armband gefunden, 86 Zlt. umgerechnet etwas über 20,- €. An der Moldau gegessen und die Piraten­schiffe bestaunt, viele Kirchen besucht, einige werden noch restauriert. Auf dem Rückweg zum Bahnhof noch einen Ring erstanden. Am Platz waren die Füße rund.

Freitag 03.06.2011

Birgit’s Geburtstag, vor Abfahrt Geburtstags­frühstück. Weiter geht’s ins frische Haff, haben mit der Fähre die Weichsel überquert. Wollen fast bis an die Spitze nach Krynica Morska, der Platz ziemlich schattig und noch nichts los, zum Ort selber für Axel zu weit. Versuchen im Kiefern­wald einigermaßen gerade Plätze zu finden. Für Birgit nichts, für mich auch nicht wirklich, 2 Doggen laufen frei rum, nicht gut. Promt fährt Axel sich beim Einparken im weichen Waldboden fest. Da ist klar, hier nicht. Mit Hilfe von 2 Männern kommen wir wieder raus und schnell weg. Fahren zurück bis Stegna (Steegen). Finden dort einen schönen Camping­platz fast am Wasser, man hört es rauschen. Hohe Kiefern durch die ausreichend Sonne scheint. Abrötern, Gebutstagskaffee. Dann zum Strand, Bernstein suchen. Ich finde auch was, aber halt immer nur kleine Splitter. Egal, macht Spaß!
Abends Essen gehen, nebenan ist ein kleines Touri-Dorf mit Fress- und Klüngel-Buden. Wählen irgrnd ein Lokal, war ok, eine 3. Danach in der Eisdiele Kaffee und Waffeln, mhh!
Kurz vor Sonnenuntergang geht’s mit Krimsekt an den Strand. Man war das dekadent!!! Wir waren nicht die einzigen.

Samstag 04.06.2011

Frühstück, Strand, Essen, faul sein. Wochenend-Gäste reisen an, es wird voll am Strand. Abends gegrillt, Wetter super. Birgit und Burki waren mit dem Rad im Ort, haben von dem kleinen Polenmarkt für Axel ein kleinen Spaten mitgebracht, falls er sich nochmal fest fährt.

Sonntag 05.06.2011

Noch voller am Strand, wie es wohl hier in der Saison aussieht? Abends Reste essen. Wieder Bernstein gesammelt, aber nur kleine Stücke. Morgen geht’s weiter. Haben hier für den schönen Platz 55 Zlt. gezahlt, das ist günstig.

Montag 06.06.2011

Weiter nach Malbork (Marienburg), zur alten riesigen Ritterburg. Sind nur 42 km, fahren durch kleine Orte, verschlafen, aber alle machen es sich schön, teilweise alte Holz­häuser, aber auch viele Neubauten. Polen ist nicht wie so oft behauptet schmutzig, zumindest haben wir das nicht fest­stellen können. Überall blühen dir Bauern­rosen und Margaritten, schön! In Malbork erst einmal einen Super­markt angefahren, diesmal Kauf­land, wesentlich größer als Bidronka. Dann zum Platz, wir sind die einzigen, macht nichts. Abrötern, Kaffee, Schatten suchen! Abends gegrillt.

Dienstag 07.06.2011

Nach dem Frühstück zur Burg. Davor viele Stände mit Schnick Schnack sowie Ritter- und Bugfräulein­utensielien. Haben für Max ein Schild gekauft, für Mia und Henna einen Haarreifen mit Schleier. Die Burgbe­sichtigung kann man kaum beschreiben, sie ist beein­druckend riesig. Mit Kopfhörern laufen wir ca. 3 Std. rum, immer mit Pausen zum Verar­beiten der Eindrücke. Jeder Raum und Winkel ist spannend. Nach der Besich­tigung Wurst und Pommes am Fluss Nogat und zurück zum Platz, ausruhen. Abends Nudeln und Soße, lecker.

Mittwoch 08.06.2011

Es geht wieder langsam an der Ostsee entlang zurück, heute nach Mielno (Großmöllen). Wetter sehr drückend und schwül. Den ersten CP, den wir anfahren, gibt’s nicht mehr. Der nächste ist klein aber ok. Abrötern, Kaffee. Auf dem Platz fast nur Deutsche Rentner und die scheinen schon länger hier zu sein. Dann in den Ort etwas essen. Überall das gewohnte Bild, Bude an Bude mit Souveniers, Spielzeug, Klamotten usw. Die Polen scheinen im Urlaub nur zu Shoppen. Auf der Prome­nade finden wir ein Lokal mit Blick aufs Wasser. Setzen uns nicht direkt auf die Terrasse, da es nach Regen aussieht. Was auch passiert, mit Blitz und Donner prasselt es fast 1 1/2 Std. Verziehen uns nach drinnen. Burki macht sich Sorgen um sein Womo, er hat das Dachfenster etwas weiter offen gelassen. Was soll’s jetzt ist es zu spät.
1. Überlegung: er läuft schnell zurück.
2. Überlegung: Essen ist bestellt.
3. Überlegung: wir helfen beim Trockenlegen.
Nach dem sehr leckeren Essen hört es auf zu regnen. Wir wollten eigentlich mit dem Taxi zurück, in diesem Ort gibt es aber keine! Also Regen­pause nutzen und los. Birgit und Burki hatten Glück, Außer feuchte Stuhlauf­lagen und etwas auf die Sitz­polster ist nichts passiert, puh …! Nachts regnet es auch noch eine Weile.

Donnerstag 09.06.2011

Weiter geht’s bei trüben Wetter nach Rewal zur Steil­küste. Heute nur 2 Std. Fahrt, gestern 4,5. Finden einen schönen Platz an der Küste, durch Bäume vom Steil­ufer getrennt. Gut so, es ist kühl und windig. Abrötern, Kaffee. Hier kann man seine Wäsche waschen und trocknen lassen für 28 Zlt., das machen wir und bekommen sie sogar zusammen­gelegt zurück! Danach ab in den Ort. Später nach dem Kochen finden wir eine Kneipe mit Terrasse zum Meer über der Steilküste und sehen einen atembe­raubenden glutroten Sonnen­untergang. Morgen wird’s schön!

Freitag 10.06.2011

Die Sonne weckt uns, ein schöner Tag. Nach dem 2. Frühstück fahren Birgit und ich mit dem Rad in den Ort, shoppen für die Kids. Haben für fast alle etwas bekommen. Dann Kaffee­pause am Womo und lesen. Später am Strand spazieren und Wetter genießen. Heute gehen wir essen, war ok, eine 3-, preislich recht günstig wie sonst auch. Danach Sonnenun­tergang angesehen.

Samstag 11.06.2011

1. und 2. Frühstück, danach Strand. Habe auch hier Bernstein gefunden, man muss nur wissen wo. Hier sogar etwas größer! Ha ja, was groß hier so heißt! Dann duschen und Essen auf dem Platz, günstig und gut. Burki und ich Schnitzel, Axel großen Kartoffel­puffer mit Gulasch und Birgit Fisch, vorweg Suppe, Rote Beete-, Gulasch- und Sauerteig­suppe, viel zu viel für vorweg. Alles in Allem eine gute 3.

Sonntag 12.06.2011 – Pfingsten

Faul sein, Sonne genießen, lesen, quatschen. Birgit und Burki fahren mit Rad los, wir zu Fuß am Steilufer entlang zum nächsten Ort zur alten Kirchen­ruine. Dort ist auch die Wiese, auf der die Gleitschirm­flieger starten und die gute Thermik entlang der Steilküste nutzen. Auch in diesem kleinen Ort alles voll Buden mit Schnick Schnack und Essen. Abends haben wir ein Abschluss­grillen gemacht. Morgen fahren wir weiter, Birgit und Burki nach Hause.

Montag 13.06.2011

Sind recht­zeitig los. Fahren von Ort zu Ort und schauen, wie weit die Camping­plätze vom Strand entfernt sind. Alle nicht so toll dicht dran, auch der in Mistroy nicht, der Ort selber ist ok. Also weiter Richtung Swine­münde. An der Swine-Fähre müssen wir eine halbe Stunde warten. Auch hier ist der CP nicht in Strandnähe. Beschließen Zigaretten zu kaufen und sind Schwups in Ahlbeck. Schauen uns noch ein paar andere CP an, alle groß und vom Wasser weit weg. Landen schließlich um 14:30 Uhr in Zempin, hier waren wir 2006 zuletzt, noch mit dem roten T4. Stehen fast direkt am Strand, Wetter bewölkt und sonnig, abrötern, Kaffee und Kuchen aus Polen, lecker! Dann Strand und faul sein. Abends kochen.

Dienstag 14.06.2011

Als es aufhört zu regnen, fahren wir mit dem Rad nach Zinnowitz. Kaffee, Eis, ein wenig bummeln, Strand schauen und zurück. Das Wetter hält sich, also an den Strand mit unserem Polnischen Wind­schutz. Danach Duschen und in der „Spelunke“ auf dem Platz Fisch mit Bratkar­toffeln gegessen, war sehr lecker, eine gute 2. Morgen geht’s weiter.

Mittwoch 15.06.2011

Hatten gestern Abend noch lange überlegt wohin es gehen soll, ist dann doch bei Zingst geblieben. Ist schon Jahre her als wir dort waren. Nach Frühstück in der Sonne geht’s los, um 10:00 Uhr muss man hier runter sein. Sind gut durch­gekommen, rauf auf den Darß und zum Stell­platz. Der ist ganz schön voll, Womo an Womo. Also auf den Camping­platz, der kostet genau so viel. Abrötern, Kaffee, lesen, später im Laden einge­kauft, gut sortiert, für die Kids noch was gefunden. Abends lecker Räucher­fisch und Strand.

Donnerstag 16.06.2011

Vormittags regnet es, dann kommt aber die Sonne raus. Also auf die Räder und auf dem Deich entlang in den Ort. Bummeln, Geschäfte schauen, im Buchladen was gefunden, für Nadine noch ein Armband erstanden, dann lecker Cappuc­cino. Während der Rückfahrt wird’s immer schöner, also Strand­sachen einpacken und los. Schön leer der Strand, lesen, dösen, bräunen. Dann auf dem Platz noch einen kleinen Snack. Nach dem Duschen und lesen gehen wir ins Restau­rant auf den Platz, „Zum Deich­grafen“. Super lecker, Axel: Rumsteak mit selbstge­machten Röstzwie­beln und Kartoffel­gratin mit Pfeffersoße, ich: versteckter Zander unter Tomate, Ruccola­gemüse mit Kartoffel­sellerie­püree, war eine 1++. Das allein schon Grund genug, hier wieder her zu fahren. Während des Essens schüttet es aus Eimern und donnert. Egal, wir sitzen im Trocknen, die Womo-Fenster sind zu!
Morgen geht’s nach Hause, freuen uns!

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