Berlin – Elbe 2007

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berlin-elbe 2007

Sonntag 01.04.2007

Endlich 2 Wochen frei. Lassen den Golf bei Katrin, Abfahrt 09:15 Uhr. Fahren nach Berlin, wollen dort die Stadt und Stell­plätze erkunden. Die Sonne scheint und je weiter wir ins Inland kommen, um so grüner wird die Natur. Ankunft in Berlin-Mitte gegen 12:50 Uhr. Sandra hat den Stell­platz gut gefunden. Fast voll der Platz, teilweise reserviert. Im Radio haben sie von einem Halbma­rathon berichtet, kein Wunder. Außerdem sind Ferien und in einer Woche ist Ostern. Platz belegt und Kaffee. Die U 6 ist in 2 Min. erreicht und nach 4 Stationen ist man in der Friedrich­straße. Von dort kurzer Fußweg bis Unter den Linden. Ganz schön viel los. Der Marathon ist zu Ende, viele Läufer bevölkern die Straßen.
Wir wandern ein wenig umher, gehen durchs Branden­burger Tor und besichtigen das Holocaust Denkmal. Schon beein­druckend diese dunklen Blöcke. Hat etwas von einem bedrückenden Labyrinth. Das soll es wohl auch. Dann geht’s Richtung Museums­insel. Dort sind die Rasen­flächen vor dem Dom und den Museen gut belegt. Essen eine leckere Wurst und sonnen uns und blättern in den Berlin Büchern, die wir Unter den Linden erstanden hatten. Dann weiter Richtung Alexander­platz. Unterwegs das DDR-Museum entdeckt und für einen späteren Besuch abgespeichert. Am Alex im Subway gegessen, na ja, nicht so mein Ding. Dort noch eine groteske Situation erlebt. Am Eingang zum Fernseh­turm trieben Hütchen­spieler ihr mieses Spiel. Plötz­lich stoben sie auseinander und trafen sich am Imbiss, sprachen aufgeregt miteinander und telefonierten. Gingen dann langsam zurück und spielten weiter. Man konnte genau beobachten, wie die Lock­vögel ihr Geld setzten und einige Touris mitmachten. Dann war auch dieser 2. Start beendet und sie flüchteten. Darüber hatte ich einen Bericht im Fernsehen gesehen, schon komisch, dass jetzt Live zu erleben.
Nach dem Essen noch einen Cappuc­cino und dann mit der S-Bahn eine Station zu den Hakischen Märkten. 10 Min. später schlürfen wir dort einen Cocktail. Die Sonne geht langsam hinter den Häusern unter.
Gehen nochmal durch die Höfe. Hier hat sich einiges verändert. Es gibt jetz einen Rosenhof, total hübsch mit Cafés und Restau­rants und einem blühenden Tulpen­baum, es hat etwas märchenhaftes. Hier haben wir vor Jahren im Chamäleon ein Kabarett­stück gesehen. Dann mit S und U Bahn zurück zum Platz. Hier ist jetzt endgültig alles voll.
Kurz mit Horst telefoniert. Er weiß noch nicht so recht, ob Berlin oder Müritz. Dort waren wir mal, fanden wir nicht so toll. Horst möchte wohl gerne seine neue Plane auspro­bieren. Wir fahren morgen erstmal nach Köpenick weiter. Planen Ostern über in Berlin-Tegel zu stehen, Platz ist schön und nicht so laut und eng wie hier. Außerdem ist es in Tegel wirklich nett und von dort mit der U Bahn auch nicht weit in die Innen­stadt. Abends in den Büchern geschmökert.

Montag 02.04.2007

Haben beide schlecht geschlafen. Es ist einfach zu laut hier! Nach Dusche und Frühstück geht’s weiter nach Berlin-Köpenick. Dort ein sehr schöner Platz direkt am Wasser, aber leider voll und das bis über Ostern! Schöner Mist, jetzt doch schon Berlin-Tegel? Uns bleibt nichts anderes übrig. Der Stellplatz in Tegel ist auch schon ziemlich voll und viel vorbe­stellt. Wir müssen uns entscheiden, über Ostern hier bleiben oder raus aus Berlin. Da wir noch vieles erkunden wollen, bleiben wir hier. Außerdem wird es überall voll sein. Also auf einem der wenigen freien Plätze eingecheckt, ich glaube den hatten wir schon einmal. Auch Horst und Thorsten müssten sich entscheiden, noch könnten wir etwas reservieren. Mal schauen!
Dann Kaffee und Sonne genießen. Später kurz mit dem Rad zur Markthalle und fürs Abend­essen eingekauft. Heute wird gekocht!

Dienstag 03.04.2007

Morgens ist es schön, nachmittags frisch und leichter Regen. Wir fahren mit der S Bahn bis Friedrich­straße, von dort zu Fuß zur Museums­insel und dann ins DDR-Museum. Schon witzig dort, irgendwie kommt einem das schon ewig lange her vor. Danach teure Geschäfte von außen betrachtet und durch eine Nobel-Passage gelaufen. Zwischen­durch einen Kaffee unter Sonnen­schirmen. Auf dem Rückweg noch in Tegel für abends eingekauft, neue Kartoffeln und Fisch. War alles sehr lecker. Dann mit Horst und Thorsten telefoniert, wollen morgen kommen. Hoffent­lich nicht so spät, nachmittags füllt sich der Platz immer schnell.
Die Norweger waren mal wieder sehr lustig, haben bis 23:30 Uhr durchgehalten. Fand ich schon ganz schön dreist.

Mittwoch 04.04.2007

Herrliches Wetter, aber frisch. Lange gefrüh­stückt und ausgiebig geduscht. Dann nach Tegel ein wenig shoppen und Kaffee trinken. Im Buchladen fündig geworden. Beim Rausgehen fiel mir auf, dass die Verkäuferin mir nur ein Buch berechnet hat. Egal, 4,95 € das ist nicht die Welt. Auf dem Rückweg noch Brot für den kleinen Imbiss zwischendurch gekauft. Am Womo in der Sonne sitzen, lesen und auf die Jungs warten, hoffen­tlich lassen die beiden sich nicht zu viel Zeit mit der Anreise. Kurz vor 16:00 Uhr Anruf von Horst, sie sind da und haben den aller letzten Platz ergattert. Super, Käffchen und Bier, später Einkauf, lecker Essen und quatschen.

Donnerstag 05.04.2007

Nach dem Frühstück ab in die City und Prenz­lauer Berg. Um 18:00 Uhr in Tegel einkaufen, kochen, reden.

Karfreitag 06.04.2007

Lange Kaffee getrunken, dann nach Kreuzberg, treffen uns mit einem Bekannten von Thorsten. Es gibt Curry-Wurst, da sparen wir das Kochen.

Ostersamstag 07.04.2007

Vormittags zum Campinghändler und Einkäufe für Ostern, Spargel, neue Kartoffeln, Prager Schinken usw. Nachmittags in der Sonne vorm Womo. Abends lecker gegessen und geklönt.

Ostersonntag 08.04.2007

Lecker Osterfrühstück, dann in die City, Hauptbahn­hof und Holocaust-Denkmal. Wetter nicht so toll, wärmen uns in den Arcaden auf. Dann nochmal einen Abstecher nach Kreuzberg. Dort in der Roten Harfe eine Kleinigkeit gegessen. Zurück auf dem Platz kochen und sitzen wir bei uns. Horst seine Heizung sagt nichts mehr, hoffent­lich springt das Auto morgen an.

Ostermontag 09.04.2007

Nach dem Frühstück abrötern. Und was sag ich, Auto springt nicht an! Leisten Start­hilfe, beim 2. Mal klappt es. Ein anderer Womo-Fahrer half mit, so hatte auch er etwas zu tun. Abreise Horst und Thorsten.
Auch wir brechen Richtung Potsdam auf. Der Stellplatz dort ist ziemlich weit von der City entfernt. Mit Fahrrad eigentlich kein Problem, aber bei dem Wetter nicht so toll. Es geht weiter nach Tangermünde. Schöner kleiner Ort, fein restau­rierte Häuser, schöne Kirche, Schloss zum Seminar-Hotel umgebaut, ganz schick, humane Preise. Den Ort müssen wir uns merken, im Sommer kann man hier draußen sitzen mit toller Aussicht. Wir essen in einer urigen Kneipe in einem Ritter­saal, das Essen rustikal, dazu Kuhschwanz-Bier. Morgen weiter.

Dienstag 10.04.2007

Wollten nach dem Frühstück eigent­lich einkaufen, drehen dann aber um und fahren weiter nach Stendal. Der Stell­platz ist ein einfacher großer und häss­licher Park­platz, weit und breit kein Womo, und der Ort auch nicht so schön. Also weiter nach Grabow. Netter Stell­platz direkt am Hafen. Man bezahlt nur für Strom 4,- €. Dann durch den Ort gebummelt, ganz nett, gibt aber nicht so viel her wie erwartet. Essen beim Chinamann, war eine 3. Kaufen noch bei Schlecker ein und beschließen weiter zu fahren. Egal ob bezahlt, wir haben noch genug Zeit.

Es geht bis Dömitz, der Stellplatz liegt an einer Schleuse. Der Ort selber ist auch nicht so prall, aber der Platz ist schön. Also bleiben wir und radeln ein wenig umher. Es gibt eine alte Festung mit Wallanlage, hat ein ganz klein wenig Ähnlich­keit mit Lucca. Sind einmal rund herum gelaufen. Dann wieder in den Ort. Am Hafen bauen sie gerade ein Hotel mit einer kleinen Einkaufs­passage, davor ein angelegter Strand mit Palmen, na ja, wer’s mag. Oben gibt es ein Panorama­café. Das mussten wir natürlich besuchen, 4. Stock mit dem Fahrstuhl, alles verglast. Ich musste schon etwas schlucken, ganz schön hoch. Aber schöne Aussicht aufs Wasser und die Auen. Danach mit dem Rad zu den Ruinen der ehemaligen Elb­brücke, sie wurde mit Grenzschlie­ßung gesprengt. Ein paar km weiter steht eine neue. Auf dem Weg zwischen neuem Hotel und der Brücken­ruine kann man mit dem Womo direkt am Wasser stehen, die vorderen Plätze haben sogar Strom, werden wohl vom Hotel betrieben. Sehr schön!
Im Aldi um die Ecke kurz eingekauft. Später im Womo stellten wir fest, das wir das Brot vom Bäcker im Einkaufs­wagen haben hängen lassen. So ein Sch…! Ich zurück zum Aldi, das lecker Brot natürlich nicht mehr da. Also Brot von Aldi, ging so, das andere wäre bestimmt leckerer gewesen.
Nach dem Abendbrot beratschlagen wir, wie es morgen weiter geht. Entweder an der Elbe weiter, Hitzacker und nach Lüneburg. Oder Richtung Ostsee, Wismar, Boltenhagen, Travemünde oder so. Ich bin für Ostsee, allein schon weil das Wetter am Wochen­ende schön werden soll. Außerdem mag ich Wismar besonders gern. Axel gibt nach, super, freu mich!

Mittwoch 11.04.2007

Nach dem Frühstück nochmal zum Camping­händler, der hatte gestern über Mittag zu. Außer Pflege­mittel fürs Bad nichts gefunden. Dann weiter nach Ludwigslust, Schloss ansehen. Es ist erst eine Etage restauriert, aber es wird sehr schön. Wenn die Schilder am freien Schloss­parkplatz nicht lügen, kann man dort auch eine Nacht stehen. Das nächste Mal vielleicht.

Dann weiter Richtung Wismar, kurz überlegt in Schwerin zu stoppen, dann aber verworfen und durchge­fahren. Der Platz ist sehr gut besucht, ist ja auch schön geworden hier am Westhafen, viel ruhiger. Die paar Meter mehr in die City sind kein Problem, wir haben ja die Räder mit. Abrötern, Kaffee, in der Sonne sitzen, herrlich. Später mit dem Rad in die City und den Buchladen angesteuert. In den Gemüse­laden, aber leider keinen Spargel mehr. Zwischen­durch auf dem Markt Kaffee und Sonne. Bei Edeka haben wir dann doch noch Spargel bekommen. Schade, dass es nicht überall so tolle Markt­hallen wie in Berlin Tegel gibt. Ich finde Wismar nach wie vor schön, es putzt sich immer mehr heraus, In vielen kleinen Straßen gibt es Läden und Cafés und alles verkehrs­beruhigte Zonen, das macht das ganze sehr entspannt. Auf dem Rückweg noch am alten Stellplatz vorbei. Dort sind sie mit ihren Pflaster­arbeiten nicht viel weiter. Der neue Platz ist schon schön. Am Hafen noch eine Schiller­locke gegessen und dann zurück und kochen, lecker und natürlich wieder viel zu viel. Hab dann noch im Womo geduscht, geht doch ganz gut.

Donnerstag 12.04.2007

Wollten zwar vor der Abfahrt nochmal über den Wochen­markt gehen, sind dann aber doch gleich weiter nach Boltenhagen, mal sehen was die Ostsee so macht. Noch ist’s neblig, aber Clarissa schafft den Durchbruch.

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