Provence 2004

mit Horst und Thorsten

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Gesamt

Freitag, 13.08.2004

Abfahrt in Eutin um 16.00 Uhr. Ankunft in Hannoversch Münden gegen 21.30 Uhr. Abparken, Essen und ins Bett.

Samstag, 14.08.2004

Morgens nach dem Frühstück ein wenig durch den Ort gelaufen und Kaffee getrunken. Netter Ort, eigent­lich zu schade zum kurzen Über­nachten.
Gegen Mittag gings weiter.

Samstag, 14.08.2004

Ankunft in Colmar gegen 18.00 Uhr. Schöner Platz. Horst und Torsten spannen ihre Plane. Klasse Sache. Danach entspan­nen, Essen – ver­schie­dene Suppen, und geredet. Sabine hatte Ihr erstes Bier!

Sonntag, 15.08.2004

Nach dem Frühstück, Duschen, Aufschicken und nach Colmar rein. Sehr schöne große Altstadt, viel zu sehen. Herrliche Cafes und Kondito­reien mit lecker Kuchen (Liebes­knochen für Sabine). Haben Flammen­kuchen gegessen, bestelltes Mineral­wasser kam nicht, stand aber auf der Rechnung. Bedienung hat sich aber entschul­digt. Am Abend haben wir auf dem Platz gegessen, war lecker und günstig. Danach noch dröhnen am Womo. Morgens gehts weiter in Richtung Provence.

Montag, 16.08.2004

Eigentlich sollte unser nächstes Etappenziel in Beaume sein. Unterwegs stellte Sabine aber fest, dass der im Womo-Buch gemeinte Ort ähnlich geschrie­ben wird, aber ganz woanders liegt. Füllen hier unsere Lebens­mittel in einem Supermarkt auf. Was für ein Einkauf, so viele verschie­dene Sachen, von – bis. Von allem etwas gekauft. Fahren auf der N 83 weiter, bis wir einen anderen Platz finden. In Quingey werden wir fündig, ein Camping Munici­palplatz, direkt am Ort an einem Fluß namens La Loue. Ruhig und beschaulich. Alles was gebraucht wird ist zu Fuss über eine kleine Brücke zu erreichen, in ca. 5 Min., super nett!
Torsten ist auch erleichtert, er hat seit Tagen Rücken­probleme. Nach der Ankunft abröteln, Kaffee, lecker Kuchen und entspannen. Danach in den Ort. Nicht sehr gross. Einkaufen, Bierchen und Kaffee trinken. Dann zum Platz und Abend­brot essen, lecker Salat, Wurst, Käse und natür­lich Baguett. Danach lange gequatscht, Wein getrunken, dann ins Bett – Stimmung ist gut. Nachts Regen, morgens ok. Weiter gehts, wollen aber Strecke machen weil bewölkt!

Dienstag, 17.08.2004

Nach knapp 3 Std. sind wir auf dem Camping Municipal in Grignan. Wetter auch gut, leicht schwül. Platz liegt gleich neben einem Schwimm­bad unterhalb einer Burg. Sehr schöner kleiner Ort mit Gassen, Cafes, Restau­rants und Läden. Nach dem Abschrei­ten des kleinen Camping­platzes, Plane spannen und kurze Pause. Danach Entdeckungs­tour im Ort, einkaufen und Kaffee trinken. Es bewölkt sich leicht, Wind kommt auf und leichter Regen setzt ein. Es geht, sitzen unter einer Pergola. Doch es bleibt nicht so. Es verdunkelt sich, Donner, es schüttet, Sturm. Sonnen­schirme kippen um. Wir flüchten in eine Bar mit vielen anderen. Unter­halten uns, Unwetter verbindet. Als der Regen etwas abklingt, laufen wir zum Platz zurück, Sabine barfuss. Die Plane ist abgeknickt, geht aber schnell zu richten. Stühle sind nass, Decken drauf und draußen das Unwetter abwarten. Als wir ins Bett gehen, nieselt es nur noch.

Mittwoch, 18.08.2004

Strahlender Sonnen­schein weckt uns. Axel holt Baguett und Croissant, lecker Früh­stück. Erst bummeln und Kaffee, dann Burg besichtigt. 1,5 Std. Führung in Franzö­sisch, aber ganz ok. Am schönsten war die Aussicht von oben über die Hügel der Provence und die leider schon abgeern­teten Levendel­felder. Müssen wir mal im Frühjahr her. Danach ab ins Schwimmbad und erfrischen. Axel darf mit seiner Bades­horts nicht ins Wasser !!! Bekommt aber eine Badehose. Für den Abend haben wir einen Tisch im „La Bouch“ bestellt. Kleines schnuckliges Lokal, Total kuschlige Räume. Sitzen bei schönem Wetter draußen in einem kleinen Innenhof. Essen sehr lecker, Menue! Danach am Womo sitzen und schnacken.

Donnerstag, 19.08.2004

Anfahrt zum Ardeche durch Serpentinen. Immer wieder anhalten und von oben in die Schluchten schauen und Fotos machen. Viele Kanuten, kaum zu erkennen. Es ist ziemlich warm. Unser Ziel ist ein Torbogen aus Fels über den Fluss. Dort gehen wir an einem Camping­platz vorbei ans Wasser zum Baden. Ganz schön kalt, 16 Grad – höchstens, aber erfrischend. Ganz schöne Strömung. Viele Menschen liegen auf den Fels­platten. Auf dem Rückweg kurzer Stopp an den Kaskaden von Sautadet. Beein­druckend aber warm und anstrengend. Im Supermarkt noch eingekauft. Am Platz erstmal ausruhen, dann kochen und nichts mehr tun. Am nächsten Tag gehts weiter nach Apt.

Freitag, 20.08.2004

Den stätischen Campingplatz Municipal mitten in Apt haben wir gleich gefunden. Die Sanitär­anlagen sind neu renoviert. Platz immer noch schön, citynah und preis­günstig. Abröteln und ausspannen, dann in die Stadt, bummeln und Käffchen. Am Abend vorm Bus kochen. Freuen uns auf morgen, da ist grosser Markt in der Altstadt.

Samstag, 21.08.2004

Aufstehen, Duschen, Frühstück und los auf den Markt. Herrlich, so viele Stände, es gibt nichts was es nicht gibt. Kaufen ein, stöbern, kleine Mitbringsel gefunden und fürs Abend­essen gesorgt. Dann zurück, faul in der Sonne gelegen. Abends gekocht und nochmal in die Stadt Käffchen und Bier. Sabine hat von Horst und Thorsten einen Holzteddy bekommen, ist total begeistert!

Morgen solls nach Roussillon in die Ockerbrüche gehen.

Sonntag, 22.08.2004

Das Wetter in Roussillon ist ideal, die Sonne strahlt, der Himmel ist blau. Tolles Erlebnis, ein Gefühl wie in einen Farbtopf geworfen worden zu sein. Wunder­schöne warme Farben, können gar nicht genug knipsen. Das Blau des Himmels und das Grün der Bäume erscheint viel intensiver. Dann geht’s in den Ort, Souveniers ohne Ende. Wir sitzen matt im Cafe und lassen die Leute an uns vorbeiziehen. Horst hat heimlich farbigen Sand in seinem Rucksack gesammelt, Sabine schöne Steine in den verschie­densten Ocker­tönen.

Zurück gehts über Gordes. Ganz schön voll, na ja die Leute machen alle einen Sonntags­ausflug. Auch hier viele Geschäfte mit Kunst und Kitsch, viele Restau­rants und Cafes zum Verweilen, was wir auch nutzen. Dann zurück nach Apt. Duschen, Einkremen, entspannen und abends in die Stadt. Suchen eine Pizzeria, alle zu. Essen Menue am Markt. Na ja, haben schon mal besser gegessen. Danach Bierchen in der Tabak-Bar. Beschliessen hier noch einen ruhigen Tag zu verbringen, vielleicht einen kleinen Abstecher nach Saignon.

Montag, 21.08.2004

Das kleine Dorf Saignon ist in den Fels gebaut, sehr schön und beschaulich. Von oben ein herrlicher Blick. Sind durch die Gassen gebummelt und natürlich Käffchen und Kuchen. Auf dem Rückweg noch in den Super­markt einkaufen fürs Abend­essen. Morgen solls weitergehen nach Avignon.

Dienstag, 24.08.2004

Wetter bedeckt. Platz in Avignon ok, sehr schattig durch hohe Plantanen, nur knapp 1 km über die Rhone-Brücke in die Stadt. Erstmal ankommen, Platz erkunden und Käffchen. Dann in die City. Die Altstadt ist von einer Mauer mit mehreren Zugängen umgeben. Richtung Papst­palast, riesige Anlage. Hier hat früher das Volk für die Kirche gehungert. Der kleine Dom ist ganz schön. Avignon erinnert ein wenig an Sienna, nur das die Läden hier teilweise nur Kleidung anbieten, aber sogar H&M (MC mit Menue). Sabine hat immernoch keine Latschen. Am Abend essen wir draussen in der Bar am Platz, na ja geht so!

Mittwoch, 25.08.2004

Erst ausgiebiges Frühstück, dann in die City, bummeln und shoppen. Dann zurück, ein wenig lesen und ausruhen. Später nett anziehen und nochmal in die Stadt. Neben dem grossen Karussel ist Musik, irgendwas wird hier gefeiert. Alte Militär­fahrzeuge stehen rum und Typen in alten Uniformen überall! Dort ist es zu laut. Setzen uns weiter weg in ein Cafe, sehr nett. Gegen 22.30 Uhr gehen wir zurück, Thorsten und Horst bleiben noch. Sitzen vorm Platz noch an der Rhone und sehen uns das beleuch­tete Avignon an. Am nächsten Tag solls ans Mittel­meer gehen.

Donnerstag, 26.08.2004

Marseille ist gruselig! Also weiter. Der Campingplatz in Cassis ist ziemlich voll, viele Jüngere, haben noch einen größeren Platz für unsere Busse bekommen. Thorsten ist etwas angenervt, findet den Platz erst nicht so prall, dann doch – na ja, das Gegurke in Marseille hat auch genervt. Aufbau, Käffchen und frischmachen. In den Ort ist es 1 km bergab, auf halber Strecke ist ein Supermarkt. So klein und leer ist der Ort nicht, es sind noch viele Touristen unterweg und der kleine Strand am Hafen ist sehr voll. Aber trotzdem nett und reizvoll. Die Lokale am Hafen sind alle sehr teuer, finden in einer Seiten­gasse ein nettes einfaches Restau­rant, nette Bedienung, das Essen eine glatte 2. Noch Kaffee und Bier am Hafen, dann zurück – 20 Min. bergauf. Ganz schön anstren­gend, gut das es Abend ist und der Wind ordentlich weht.

Freitag, 27.08.2004

Nach dem Frühstück geht’s an den Strand, braun werden und faulenzen, nur mal ein Käffchen am Wasser. Wasser höchstens 16 Grad. Auf dem Rückweg für abends einkaufen, lecker Scampies. Am Womo gekocht.

Samstag, 28.08.2004

Nach ausgiebigem Frühstück, Strand, Ort, Einkaufen, wieder lecker Scampies und Salat. Unsere Nachbarn scheinen Alkoholiker zu sein, gruselig. Sie kriecht morgens als Gesichts­älteste aus dem Zelt, draußen am Koffer erstmal einen Schluck aus der Pulle. Zum Früstück Bier, am Strand auch. Und ihre Stimme, ziemlich anstrengend. Auch die Jugend­lichen gegenüber, Auto auf und Musik aufdrehen. Wir beschließen am Sonntag weiter zu fahren, nach Giens, vielleicht ruhiger und dichter am Strand.

Sonntag, 29.08.2004

Kommen erst gegen Mittag los, lange Schlange an der Rezeption. 1,5 Stunden Fahrt durch kleine Badeorte an der Küste. La Tour Fondue ist ein Ortsteil von Giens, 2 km entfernt, direkt am Wasser. Der Platz ist schön, zum Strand ein Klaks. Hafen für die Fähren zu den Inseln, Cafe, Restau­rant, Tauch­schule und viele kleine Badebuchten – super nett. Beschließen hier ein paar Tage zu bleiben und außer Baden, Essen, Lesen und Spazieren­gehen nichts zu tun. Essen in der Pizzeria am Platz, Muscheln lecker.

Montag, 30.08.2004

Sonnen und baden, Wasser mind. 22 Grad. Nachmittags mit dem Rad nach Giens, anstrengend. Abends Essen in Restaurant am Hafen, lecker Muscheln.

Dienstag, 31.08.2004

Heute wollen wir zum Wochenmarkt nach Giens. Nehmen leider den Wanderweg am Wasser entlang, war länger und anstren­gender als gedacht, aber schöne Aussichten von den Klippen. Wochen­markt war fast vorbei, für kurzen Bummel reichte es noch. Wir wollen mit dem Bus zurück, Horst und Torsten gehen zu Fuß. Bus kommt nicht, ein anderer nimmt uns ein Stück mit, dann muß er in eine andere Richtung. Dann Baden und Sonne, Abends Kochen.

Mittwoch, 01.09.2004

Der Wind ist weg, er hatte die letzten Tage für Abkühlung gesorgt. Wir wollen morgen weiter, Torsten und Horst bleiben noch. Sabine will nicht zu spät zu Hause sein, wird ihr sonst zu stressig. Ist für alle ok, so kann auch jeder sein Tempo für den Rückweg finden. Wir wollen nach Stopp in der Provence über die Schweiz fahren. Evtl. Montag in Eutin.

Donnerstag, 02.09.2004

Nach einem letzten Frühstück zu viert ging es los. Kamen gut durch, unterwegs noch im Supermarkt einkaufen. Nächstes Ziel sollte eigentlich der Womo-Stell­platz von Villeneuve sein, war uns aber doch zu ruhig. 2. Alternative Forcalquier ok, nette kleine Stadt mit Läden und Lokalen, kleiner Camping­platz sogar mit Pool. Nach einem Kaffee konnten wir uns sonnen und erfrischen. Abends in die City. Für Katrin zum Geburtstag eine Salat­schüssel gefunden. Für Naddel immer noch nichts! Abend­essen draußen im netten Restaurant, Menue, sehr lecker und äußerst reichhaltig. Dann zum Womo, lesen und schlafen. Schon komisch wieder zu zweit unterwegs zu sein, aber auch ok.

Freitag, 03.09.2004

Nach dem Frühstück alles verstauen und los Richtung Schweiz. Kommen richtig gut durch. Haben uns am Genfer See einen kleinen Camping­platz in Rolle ausgesucht. Zeltplatz ist sehr schön, nicht so groß, Sanitär­anlagen ordentlich, direkt am See. Wetter ist schön, 28 Grad, also ab in den See. Dann duschen und in den Ort, bummeln, ist nicht weit zu Fuß. Finden eine Pizzeria direkt am See, Pizzas waren lecker und groß. Es wird überwie­gend Franzö­sisch gesprochen, bezahlen geht in Euro. Zurück auf dem Platz vorm Womo sitzen, lesen und über den See schauen. Morgen gehts nach Deutsch­land weiter.

Samstag, 04.09.2004

Ein paar kleine Staus, ging aber. Sind mittags über die Grenze, erstmal deutsche Rast­stätte, tanken und Katrin anrufen. Sie hat heute Geburtstag, 25, und wieder sind wir nicht da. Ganz schön doof – muß sich nächstes Jahr ändern. Als nächsten Stopp haben wir uns Edenkoben ausgesucht, waren vor Jahren schon mal da. Hat sich nicht groß verändert, Stell­platz ok, 200 m zur Altstadt. Kurz umziehen und Kaffee trinken gehen. Sabine hat Hunger, Apfelstudel mit Vanilleeis, Axel Bier und Brezel. Zwischen­durch am Womo gelesen. Abends gabs was deftiges, Spareribs und Winzersteak und 2 Verteiler, alles draußen in einem kleinen Garten mit Blick über die Landschaft. Noch deutsches Fernsehen auf dem Laptop und ab ins Bett. Morgen wollen wir Hann Münden ansteuern.

Sonntag, 05.09.2004

Sind sehr gut durchgekommen. Zwischen­durch mit Naddel und Maren gesimst. Wollen Montag Abend alle bei Maren grillen, gute Idee. In Hannoversch Münden haben wir diesmal den Camping­platz ge­nom­men, um duschen zu können. Außerdem waren wir schon mittags da, so dass ein Sonnenbad mit Bikini auf dem Platz besser ist, als auf dem Stell­platz. Danach frischmachen und zum Kaffee trinken in die City. Danach bummeln und genervt sein, weil wir für Naddel noch nichts haben. Muß morgen vor der Abfahrt noch erledigt werden. Abends noch etwas in der Gastätte neben dem Camping­platz gegessen. Danach draussen vor dem Rathaus­keller noch ein Bierchen getrunken. So haben wir den Urlaub hier begonnen und auch hier beendet.

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