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24.02. – 17.03.2026
Eutin • Fritzlar • Heidelberg • Bad Bellingen • Cannobio • Peschiera • Lazise • Wangen • Ulm • Rothenburg • Tauberzell • Marktbreit • Kitzingen • Göttingen • Celle • Hamburg • Eutin • Fazit
Die nächsten Tage soll’s richtig warm werden, also los. Eigentlich sollte mein erster Stop bei meiner Schwester in Hamburg sein. Aber auf dem Stellplatz am Fischmarkt dürfen keine Womos mehr stehen! Da ich keine Lust habe, da jetzt in HH noch einen anderen Platz zu suchen, geht’s weiter Richtung Süden.
Fritzlar
Dienstag, 24.02.2026
Ich komme gut voran und schaffe tatsächlich 420 km bis Fritzlar, ein kleines Fachwerkstädtchen südlich von Kassel.





Die City ist klein, aber hübsch.










Es gibt auch eine Toilette, die wird aber um 17:00 Uhr verschlossen. Und am späten Nachmittag kommen weitere Womos.


Die Restaurants machen alle erst wieder gegen 17:00 Uhr auf. Ich habe mir die Trattoria Leo ausgesucht – watt lecker 😋






Heidelberg
Mittwoch, 25.02.2026
Nach dem Frühstück geht’s weiter.


Eigentlich wollte ich wieder Strecke machen, aber das Wetter ist einfach zu schön. Deshalb geht’s nur bis Heidelberg. Hier wollte Sabine immer ganz gerne mal hin, und wenn nicht heute, wann dann! Der Stellplatz ist schön, aber mit 25,00 € und 3,50 € à Person nicht ganz billig.







Heidelberg selbst ist bis auf die Altstadt und die Alte Brücke pott hässlich und ordentlich in die Jahre gekommen. Und die irgendwie notdürftig errichtete Radwege Infrastruktur ist lebensgefährlich, sie schneidet Hauptverkehrsadern, wechselt ständig vom Gehweg auf die Fahrbahn oder endet plötzlich, Sau gefährlich.
Mitten auf dem Altstadt Mark konnte ich im strahlenden Sonnenschein einen Burger genießen, herrlich!




Und natürlich musste ich über die Alte Brücke.







Bad Bellingen
Donnerstag, 26.02.2026


Eigentlich wollte ich auf den Stellplatz in Freiburg. Der liegt gleich neben dem Europapark Stadion des SC Freiburg und ist auch bei Heimspielen für Womos gesperrt. Der Platz ist mir aber zu steril. Außerdem ist mir Freiburg zu groß und zu wuselig, gestern Heidelberg war schon grenzwertig. Deshalb geht’s nur tanken und zum Toom Baumarkt, die Gasflasche tauschen.
Dann geht’s weiter nach Bad Bellingen, der Ort und der Stellplatz ist viel kuscheliger und von hier sind’s dann nur noch 20 km bis in die Schweiz.







Die Sonne hat schon ganz schön Kraft.


Gleich nebenan im Kurpark gibt’s das Restaurant Café im Park mit einer Außen-Terrasse. Gut, dass ich weiter bin, hier ist’s einfach nur herrlich.




Und auf der anderen Seite nebenan ist Rewe mit einem Bäcker, mal gucken wies hiesige Bier schmeckt.


Der Ort an sich ist recht beschaulich an einem steilen Berghang gelegen. Anstatt Treppe steigen gibt’s auch einen Lift.









Am späten Nachmittag sind alle 38 Plätze des Wohnmobilstellplatzes belegt!
Cannobio
Freitag, 27.02.2026
Gleich nebenan ist ein Bäcker bei Rewe. Aber irgend son A..loch hat vor mir alle Butter Croissants aufgekauft. Also gibt’s heute Morgen Ei-Brötchen.



Meine Stellplatz Nachbarn in Bad Bellingen kommen aus Lörrach unmittelbar an der Schweizer Grenze. Sie erzählten, daß die Schweiz einfach zu teuer geworden sei. Auf Campingplätzen bezahle man das doppelte als in Deutschland oder Italien, Stellplätze gäbe es nicht und auf Parkplätzen dürfe man nur stehen und übernachten, wenn das gesamte Fahrzeug einschließlich Fahrräder auf die Stellfläche passt. Außerdem müsste ich mal in meine Handytarife schauen. Vernünftige Datentarife bekomme man nur, wenn man seinen Wohnort in der Schweiz habe.
Bei Congstar muss ich entweder zusätzliche Datenpässe buchen oder einen neuen Tarif abschließen, weil dort erst bei Verträgen ab 2025 die Schweiz im Rooming eingeschlossen ist. Und bei Sim 24, der Anbieter auf meinem Womo-Router, kostet 1 GB Daten 4,99 €, also ca. insgesamt 300,- € von dem was ich jetzt habe.
Eigentlich wollte ich am Lago Maggiore nach Locarno in der Schweiz. Da ich aber am Samstag Pauli auf Sky gucken muss, geht das schon mal garnicht. Also weiter in den Italienischen Teil des Lago. Dort sind aber alle Campingplätze direkt am See noch zu. In Cannobio gibt’s einen Campingplatz direkt am Ort, der auch ganz kuschelig ist. Der Platz ist fast voll, aber ich ergatter noch einen schönen Platz.







Dann auf die Promenade, der Ort ist noch weitestgehend im Winterschlaf, viele Restaurants haben noch zu.






Die Bar Sport hat auf und sogar ein paar Plätze in der Sonne.



Durch die Altstadt geht’s dann zurück zum Campingplatz.



Der Lago Maggiore ist ganz hübsch, aber irgendwie eng und von hohen Bergen umgeben. Die Sonne geht gegen 16:00 Uhr unter und morgen früh erst gegen 10:00 Uhr wieder auf ☹️. Fahrrad fahren direkt am See geht garnicht, die Straßen sind zu schmal, selbst mit den Womo teils zu eng. Schade, die Strecken sind super schön mit einem tollen Ausblick.
Samstag, 28.02.2026
Erstmal ausgiebig duschen und danach fürs Frühstück einkaufen, der Supermarkt ist gleich um die Ecke. Draußen Frühstücken geht noch nicht, es ist zu frisch und die Sonne versteckt sich hinter den Bergen.



Ich bleibe noch einen Tag hier auf dem Campingplatz in Cannobio. Es ist faulenzen angesagt – und nachmittags ist ja auch noch Fußball.
Irgendwie kommt die Sonne doch nicht mehr durch und ich muss noch eine kleine Tour mit dem Fahrrad machen. Es geht zur Schlucht hinter der Kirche Santa Anna.






Die Schlucht ist leider nicht weiter begehbar und das Restaurant hinter der Kirche mit einer Terrasse über der Schlucht hat geschlossen.





Hinter Cannobio gibt’s noch einen kleinen Stellplatz. Aber mit 30,- € teurer als der Campingplatz mit 27,50 € – in der Hochsaison dann natürlich nicht mehr. Mein Rückweg geht hinterm Campingplatz entlang.






Auf Restaurant habe ich keine Lust. Außerdem muss der frische Knoblauch verarbeitet werden und der Italienische Parmesan muss probiert werden.


Und die Sonne luschert am Nachmittag auch noch ein bisschen hervor.
Dann Hoffenheim gegen Pauli 👍😁 und Dortmund gegen Bayern.



Morgen geht’s weiter.
Peschiera
Sonntag, 01.03.2026
Am Lago Maggiore soll’s heute und morgen leicht regnen. Also weiter an den Gardasee, da sind die Aussichten besser. Heute zwar bedeckt und diesig, aber trocken und 13 °C, aber ab morgen Mittag soll dann die Sonne wieder strahlen.
Die Uferstraße Via Nationale am Westufer des Lago Maggiore ist der Wahnsinn, sie verläuft erhöht unmittelbar am See entlang mit einem irren Ausblick über den Lago. Nachteil, sie hat keine Geh- und Radwege. Die Leute nehmen alle den Bus, die fahren irgendwie alle paar Minuten. Und heute am Sonntag Morgen sind alle Italiener in bunten Trikots mit ihren Rennrädern unterwegs, das Überholen ist zum Teil recht schwierig.
Das Gute am Sonntag Vormittag, um Mailand ist wenig Verkehr und ich bin gegen Mittag auf dem Stellplatz in Peschiera del Garda. Der Platz ist recht voll, fast nur Italiener.





Schnell eingeparkt und abgerötert, und los zu meinem Lieblingsrestaurant Bella Vista Ristorante Pizzeria. Ich bekomme gerade so noch einen Platz, naja es ist Sonntag, Familientag, ganz Italien ist unterwegs.



Dann noch zu Verdauung ein Bisschen rumschlendern, ein paar Kleinigkeiten einkaufen und zurück ins Womo.



Gegen Abend leert sich der Stellplatz zunehmend.
Montag, 02.03.2026
Eine kleine Bäckerei ist gleich um die Ecke.


Nach einem ausgiebigen Frühstück geht’s in den Supermarkt Conad Superstore und eine Runde durch die Altstadt. Herrlich, ich bin fast alleine, keine Touri-Massen.








Mittag gibt’s heute im Restaurant Gistrò Cucina & Pizza.




Und dann schnell zum Womo, in die Sonne!


Ich muss noch den 2. Stellplatz Area Camper Frassino etwas außerhalb von Peschiera erkunden. Er ist eigentlich schöner, aber die nahe Autobahn ist deutlich zu hören. Er wäre eine Alternative, wenn der Platz in der City voll ist.



… und gleich nebenan ist die Santuario della Madonna del Frassino, volles Kulturprogramm heute!



Abends nochmal durch die Altstadt Gassen schlendern, wieder ohne Touri-Massen, geil!











Lazise
Dienstag, 03.03.2026
Ich wollte schön heiß duschen, aber alles kalt. Zwei von den drei Duschen habe ich ausprobiert und 2,- € verballert – nix! Dann erstmal ein heißes Käffchen und los Brötchen holen.



Lange habe ich hin und her überlegt, ob ich weiter in die Toskana fahre. Das wären nochmal 400 bis 500 km weiter, und zurück muss ich die auch. Ich bin los zum Sonne tanken und die hab ich hier! Also weiter am See.
Eigentlich wollte ich nach Bardolino, schauen ob ich ein Plätzchen auf dem Agricampeggio Terra e Sogni bekomme. Als ich in Lazise an meinem Lieblingscampingplatz Du Parc vorbei komme, denke ich, einfach mal fragen wann der auf macht. Freitag geht’s los, aber ich dürfte schon rauf, allerdings haben der Supermarkt und das Restaurant noch zu, aber Sanitär und Strom sind nutzbar. Jo, das ist doch Super, ich bekomme einen Platz direkt am See, Wow Arsch Geil!






Zum Mittag geht’s natürlich in mein Lieblingsrestaurant Classique, Pizza Burrata.




Lazise ist noch im Winterschlaf, überall wird gewerkelt, viele Geschäfte haben noch zu – irgendwie einfach nur herrlich.






Nach einer intensivsten Mittagspause dann ins Wasser, das erste mal dies Jahr.





Und dann endlich ausgiebig duschen!




Mittwoch, 04.03.2026
Heute Frühstücke ich das erste mal draußen, über dem Gardasee ist es allerdings noch recht diesig. Und Besuch bekomme ich auch recht schnell.


Mittwochs ist in Lazise immer Wochenmarkt, so leer und angenehm war es allerdings noch nie.





Auf dem stadtnahen Campingplatz der Gemeinde sind riesige Bauarbeiten im Gange. Der Platz war in die Jahre gekommen, aber hoffentlich ereilt ihn nicht das gleiche Schicksal wie so vielen anderen Municipal Plätzen und wird mit Campinghütten zugebaut.


Dann noch eine kleine Runde und ein paar Grundnahrungsmittel einkaufen.




In den Weinbergen am Gardasee wird auch der Lugana Weißwein angebaut. Das muss ich mir anschauen. Ich drehe eine Runde um Cola.









Cola ist bekannt für seine große naturbelassene Therme. Dort gibt’s auch einen Stellplatz, die Preisgestaltung habe ich nicht verstanden.



Und zurück nach Lazise.








Zum Mittag gab’s nur einen kleinen Snack, Schüttelbrot mit einem Gläschen Luganer Weißwein. Jetzt brutzel ich mir eine Meeresfrüchtepfanne.




Ein mutiger stürtzt sich in die kalten Fluten.


Donnerstag, 05.03.2026


Heute Morgen ist es neblig und frisch. Ich muss mich bewegen und schwinge mich aufs Fahrrad Richtung Bardolino am See entlang.









In Bardolino ist heute Wochenmarkt.


Zum Mittag gibt’s eine Kleinigkeit im Miralago direkt am Hafenbecken.




Zurück auf dem Campingplatz geht’s in die Sonne.


Für die Eröffnung des Campingplatzes morgen ist alles vorbereitet. Meine Reihe direkt am Lago ist voll.






Freitag, 06.03.2026
Ich war heute Morgen überall der erste: im Supermarkt hier auf dem Platz der erste Kunde und an der Rezeption der erste offizielle Einchecker.





Das Restaurant Lido la Marra hier auf dem Campingplatz macht auch auf, war diesmal allerdings der 2. Gast!





Nach einer kurzen Siesta geht’s auf eine tolle Runde durch die Weinberge zwischen Lazise und Bardolino.























Danach faulenzen!
Im Laufe des Tages hat sich der Campingplatz ganz schön gefüllt, insbesondere auch die Campinghütten.




Samstag, 07.03.2026
Heute Morgen ist das erste Mal die gegenüber liegende Seeseite im Dunst zu erkennen.



Mittags wieder ins Restaurant des Campingplatzes. Ich weiß garnicht, warum das nur mittelmäßige Bewertungen hat, bisher war das Essen für ein Campingplatz-Restaurant exzellent, und die Lage ist natürlich fantastisch.



Danach gibt’s Fußball.


Achtung Suchtgefahr !!!



… einfach zu süß !!!

Der Campingplatz ist so gut wie voll, nur noch ein paar Schattenplätze – Wahnsinn – überwiegend Bayern und Baden-Württemberger!




Sonntag, 08.03.2026
Heute ist mein letzter Tag hier auf diesem tollen Platz so dicht am Wasser.



Es gibt heute take away, ich muss einfach den geilen Ausblick und das schöne Wetter noch genießen!




… und dann spielt ja auch noch Pauli.


Morgen geht’s weiter, wahrscheinlich langsam Step by Step zurück.
Wangen im Allgäu
Montag, 09.03.2026
Ich muss tatsächlich für die ersten 3 Tage vor Öffnung auf dem Campingplatz Du Parc nichts bezahlen !!!


Heute wird Strecke gemacht. An Mailand vorbei ist noch ok, in Como ist ein fetter Stau. Die San-Bernadino-Strecke ist total entspannt. Die Gegend ist wunderschön, damit ist aber mein Bedarf an Berge erstmal gedeckt! Insgesamt komme ich ganz gut durch und bin um 14:15 Uhr in Wangen im Allgäu.






Nach einer kleinen Runde durch die Altstadt steht fest, ich bleibe morgen noch hier.







Auf Essen-Gehen habe ich keinen Bock, also gibt’s Spagetti Aglio Olio, lecker, besser als in Italien, irgendwie können die Italiener das nicht 😁


Dienstag, 10.03.2026

Frühstück in der Sonne bei 7 °C
Die Altstadt von Wangen ist einfach nur hübsch. Es gibt noch viele kleine Läden, mehrere Metzgereien, viele Bäcker und etliche Restaurants.














Im Restaurant Am Kreuzplatz gibt’s Schwäbischen Zwiebelrostbraten mit Spätzle.



Nach einer Mittagspause radel ich um den Schwarzensee und zum Aussichtsturm der ehemaligen Landesgartenschau in Wangen.













Morgen geht’s weiter. Das Wetter soll schlechter werden – mal sehen, ob ich irgendwo ein trockenes Örtchen finde.
Ulm
Mittwoch, 11.03.2026
Heute Nacht hat’s ordentlich geregnet. Um 07:00 Uhr hört’s auf und ich düse schnell los Brötchen holen.




Es geht weiter nach Ulm. Hier soll’s tagsüber trocken sein mit ein Bisschen Sonne und erst gegen Abend regnen. Der Stellplatz liegt in Neu-Ulm auf der anderen Donau Seite direkt am Donaubad. Er ist riesig mit 95 großzügig bemessenen Plätzen.







Ich radel an der Donau entlang in die City.


Zum Mittag gibt’s einen Burger Double BBQ & Chees mit Hot Fries im Dray’s.




Ulm ist hübsch, keine Frage, insbesondere das Fischerviertel.





Aber alles andere in der 130.000 Einwohner zählenden Stadt ist mir dann doch ein paar Nummern zu groß und zu wuselig.









Dann noch im StadtRand Bistro & Cafe am Donaubad für morgen Früh Brötchen bestellen.




Und tatsächlich, erst gegen Abend zieht es sich langsam zu.

Rothenburg ob der Tauber
Donnerstag, 12.03.2026



Nach dem Frühstück geht’s weiter nach Rothenburg ob der Tauber, auf den Parkplatz P 2. Das war früher ein Standard-Stop. Pflicht-Programm war der Besuch des Weihnachtsdorfes von Käthe Wohlfahrt, im Sommer wurde hübscher und edler Tannenbaum-Schmuck für Weihnachten gekauft, bis wir dann Schmuck für 3 bis 4 Weihnachtsbäume hatten.





Durch das Spitaltor wandere ich in die City.






Sogar auf der Stadtmauer kann ich entlanggehen, das war früher nie möglich, da sich hier die Massen stauten.







Ich bummel entspannt durch die mittelalterliche Stadt. Um diese Jahreszeit ist hier noch wenig los. In 2 Wochen tummeln sich hier Touri-Horden von Japanern und Chinesen.








Mittags lecker Spareribs im HEIM Burger’s & More.





Ins Weihnachtsdorf von Käthe Wohlfahrt muss ich auf jeden Fall auch – einfach nur irre!














… und natürlich einen Schneeball!

Kitzingen
Freitag, 13.03.2026
Heute soll hier im Bereich nochmal die Sonne scheinen, deshalb will ich ein Bisschen in der Gegend rum juckeln. In Rothenburg hole ich noch Brötchen und fahre dann auf den anderen Stellplatz P 3. Der liegt am anderen Ende von Rothenburg, genauso stadtnah, ist aber eher ein Großparkplatz.



Zum Frühstücken ist mir das zu trist, weiter nach Tauberzell. Der Stellplatz liegt wunderhübsch direkt an der Tauber irgendwo im Nirgendwo.




In Marktbreit am Main will ich mir den neu angelegten „maincamp Stellplatz“ ansehen, kann ihn aber nicht finden. Er soll irgendwo hinter dem Reisemobil-Händler „maincamp“ liegen. Ich habe aber auch keine Lust zur großen Suche. Weiter zum anderen Stellplatz in Marktbreit. Der ist ganz ok, aber nicht direkt am Main.



Das ist in Kitzingen ganz anders. Der Stellplatz liegt wunderschön direkt am Main. Ich ergatter sogar einen Platz mit unmittelbarem Blick auf’s Wasser und auf die Stadt.



Rein in die City.


Zum Mittag habe ich mir den Italiener „brueckeneck“ heraus gesucht. Die Calamari Fritti sind aber aus der Tiefkühltruhe, ganz ganz weit weg von Da Tonis.






Die fettigen Dinger muss ich mir nach einer kurzen Siesta erstmal abstrampeln. Ich mache eine Radtour zum 9 km entfernten Schwanberg.






Dort gibt es eine tolle Aussichtsplattform.








Durch die Weinberge dann zurück nach Kitzingen.




Am Stellplatz hat auch schon der Biergarten geöffnet.


Zum Abendbrot gibt’s ne Currywurst.




Göttingen
Samstag, 14.03.2026

Es regnet zu doll, um Brötchen zu holen, also Knäckebrot.
Heute soll es überall schmuddelig sein, ab Mittag am wenigsten im Bereich Kassel. Ich steuere Göttingen an, den Wohnmobilstellplatz Eiswiese, hier ist alles im unmittelbaren Bereich zu erreichen.







Zum Mittag gibt’s Griechisch, das Poseidon ist auch gleich um die Ecke.




Das Wetter bleibt durchwachsen und kalt 5 °C – ab ins Womo, Heizung an und Fußball gucken!
Zur Kaffeezeit ist der Stellplatz voll !!!
Celle
Sonntag, 15.03.2026
Der Stellplatz in Göttingen war bereits gestern Nachmittag voll. Davor auf dem Parkplatz des Badeparadies Eiswiese gibt es aber weitere knapp 20 Ausweichplätze, sogar mit Strom. Und auch die sind fast alle belegt.




Es geht weiter nach Celle, da soll ab und an die Sonne scheinen.




Ich musste Tanken, knapp 50 Liter für über 100,- €. Ab jetzt wird nur noch gekocht!


Einfach nur lecker 😋

In die City habe ich keine Lust mehr. Da waren wir vor knapp 2 Jahren erst, auf unserer vorletzten gemeinsamen Tour in die Lüneburger Heide. Lieber Chillen, Duschen, Glotze.



Morgen will ich weiter nach Hamburg, mal gucken wo ich was finde, nachdem Womos auf dem Fischmarkt nicht mehr stehen dürfen.
Hamburg
Montag, 16.03.2026
Brötchen gibt’s erst um 08:00 Uhr. Dann weiter nach Hamburg.


Gestern Nachmittag hatte ich mit dem Museumshafen in Övelgönne telefoniert, dort zu stehen wäre am Montag kein Problem. Und tatsächlich kann ich dort direkt am Wasser mit meinem Womo parken.




Zur Sicherheit sollte ich Nachmittags weiter hinten parken, weil das Hochwasser gegen 15:00 Uhr durch den Wind wohl etwas über die Kaymauer schwappen könnte. Abends könne ich wieder nach vorne.
An den Elbterrassen hat noch alles dicht.



Ziemlich weit hinten finde ich das Restaurant Illeta Mallorqui. Die Tapas sind grandios, der Rotwein total lecker 😋







Dann geht’s zu meiner Schwester. Und Abends Hafen gucken.




nach Hause
Dienstag, 17.03.2026
Der Stellplatz am Museumshafen ist genial. Es gibt zwar keinen Strom und keine Entsorgung, aber der Blick auf den Containerhafen ist sensationell. Lange habe ich gestern Abend noch Schiffe geguckt. Selbst aus dem Bett noch. Und auch heute Morgen habe ich noch lange im Bett gelegen und den Schiffen zugeschaut.


Leider sind keine großen Pötte in Sicht.


Und ein kleines Café mit noch warmen Brötchen ist auch gleich um die Ecke, macht aber erst um 08:00 Uhr auf.




Dann ab nach Hause.


Fazit
Zum Sonne tanken Anfang März ist der Gardasee ideal, es ist noch nicht viel los, viele Restaurants machen gerade auf und das Personal ist noch total entspannt. Die ersten Tage war es morgens noch recht frisch, der See noch im Dunst verhüllt. Von Tag zu Tag wurde es wärmer und ab dem 3. Tag konnte ich morgens draußen Frühstücken.

Total toll war, dass ich am Dienstag schon auf meinen Lieblingscampingplatz Du Parc in Lazise konnte, obwohl er erst am Freitag offiziell öffnete. Ich brauchte nicht einmal für diese drei Tage zahlen und stand ganz vorne am Wasser auf den teuersten Plätzen. Ich konnte dort auch nach der Eröffnung bleiben. 6 Tage chillen – Arsch geil.
Hin- und Rückfahrt über die Schweiz
Die Schweizer Jahresvignette kostet 40,- CHF, ca. 44,- €. Das ist genau soviel wie die Straßenmaut für Österreich und die Passgebühren für den Brenner für eine Hin- und Rückfahrt.
Auf der Hinfahrt nutzte ich den Gotthardtunnel, zurück ging’s durch den San-Bernadino. Die Gotthard-Strecke ist flacher, der Tunnel länger, 16 km. Die San-Bernadino-Strecke ist landschaftlich schöner, aber es geht mehr bergauf. Aber beide Strecken sind unter der Woche entspannter zu befahren als die Brenner-Strecke, zumindest jetzt, wo der Brenner wegen einer Großbaustelle für lange Zeit nur einspurig befahrbar ist. Allerdings muss man bei der Anfahrt über die Schweiz an Mailand vorbei, und da ist die Hölle los. Bei der Hintour am frühen Sonntag Morgen ging’s.
Eigentlich wollte ich auch einen Stop in der Schweiz einlegen, aber dort funktionieren meine Internet-Verträge nicht und die Schweiz ist Sau teuer.

Ein großer Traum war es schon immer, mal an den Lago Maggiore zu fahren. Er ist zwar in die Jahre gekommen, aber immer noch wunderhübsch. Allerdings für mich durch die hohen Berge unmittelbar am und um den See erdrückend. Der Blick von den in die Berge gehauenen Straßen ist grandios, aber es gibt keine Rad- und Fußwege. Fahrradtouren gehen nur ins Hinterland mit vielen Steigungen, die schmalen Straßen am See zu nutzen ist Sau gefährlich. Die Einheimischen nutzen die Busse, die fahren gefühlt alle paar Minuten.
Irgendwie gefällt mir der Gardasee besser, allerdings auch nur in der frühen Vor- und späten Nachsaison. Sonst ist es da einfach zu voll.

